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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 13/2021
Hauptthemen - Seite 5
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Wanderwege im WällerLand werden markiert

Viele engagierte Wegepaten stehen bereit

Die Tourist-Information WällerLand am Wiesensee (TiWi) hatte vor einigen Wochen einen Aufruf gestartet, um ehrenamtliche Wanderfreude für die Betreuung einzelner Wanderrouten im WällerLand zu gewinnen. Die Antwort war unglaublich: 49 engagierte Wanderfreunde meldeten sich daraufhin! Viele stellten sich in ihrem Anschreiben regelrecht vor - und so bekam das Projekt gleich eine angenehme zwischenmenschliche Note.

Nina Engel und ihr Team sind begeistert. Und sie machten gleich Nägel mit Köpfen...

Vorstellungsrunde der Wegepaten und Schulung

Zum Frühlingsanfang traf sich eine erste Gruppe an der TiWi, die sich um den W1 kümmern möchte. Nina Engel begrüßte sie im Kräuterwind-Gartenzimmer - ganz coronakonform.

Bernd und Gisela Koschmieder aus Montabaur sind mit dabei. Sie sind wandererfahren und helfen zudem gerne beim Münzlauf und bei verschiedenen Vereinen mit. Auch Manuel Ernst aus Rennerod wandert gerne und möchte sich ebenfalls engagieren. Dazu kommt Jens Wagner aus Elz, der nicht nur gerne zu Fuß unterwegs ist, sondern auch vom Radfahren begeistert ist.

Großartige Vorbereitung von Barbara Sterr

Es gibt klare Vorgaben, wie Wege markiert werden sollten, um dem Nutzer wirklich eine Hilfe zu sein und den Spaß am Wandern zu unterstützen. Barbara Sterr (Expertin für Wandern, Ausschilderung, Markierung, Zertifizierung) aus Rengsdorf konnte für die Einführung gewonnen werden. Nach etwa anderthalb Stunden Theorie ging es bereits ans Werk. Alle Teilnehmer bekamen das notwendige Material ausgehändigt: Schutzbrille, Drahtbürste, Cuttermesser, Handschuhe, Schablonen, Farbe sowie ein Ordner mit Streckenverlauf gehören dazu.

Der Wäller-Ruhe-Weg (W 1) wird markiert

Nach der Theorie ging‘s ans Ausschildern des W 1, auch Wäller-Ruhe-Weg genannt. Vor Ort gab Barbara Sterr Hinweise zum Anbringen. Teils muss Farbe genutzt werden, an manchen Stellen dürfen Schilder auch mittels Alunägeln an Bäumen angebracht werden, und im Kreuzungsbereich ist besondere Sorgfalt geboten, um die Richtung eindeutig auszuschildern... Das Ganze ist kein Spaziergang, sondern echte Arbeit. Schon das schwere Material ist eine Bürde. Barbara Sterr selbst ist daher beim Markieren mit einem Einkaufstrolley unterwegs.

Der Wäller-Ruhe-Weg ist ein Rundweg und wird selbstverständlich in beide Richtungen ausgeschildert. Die Ehrenamtler haben sich bereits untereinander abgesprochen, wer welchen Teilbereich ausschildert oder überprüft. Und bald wird der Weg wie neu sein! Dann folgt auch eine Beschreibung.

Weitere Infos und Kontakt: Internet www.waellerland.de, E-Mail info@waellerland.de