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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 19/2019
Verbandsgemeinde Westerburg
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Anleinpflicht für Hunde

Obwohl die Reglungen zur Anleinpflicht von Hunden mittlerweile allgemein bekannt sein müssten, kommt es immer wieder zu Beschwerden über nicht angeleinte bzw. freilaufende Hunde. Wir weisen daher nochmals auf die einschlägigen Regelungen der Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Westerburg vom 12.04.2006 hin. Nach § 2 dieser Verordnung gilt:

1.

Innerhalb bebauter Ortslage dürfen Hunde auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen ausschließlich angeleint ausgeführt werden.

2.

Außerhalb bebauter Ortslagen dürfen Hunde auch unangeleint ausgeführt werden. Sie sind allerdings immer anzuleinen, wenn

a) Hunde nicht zuverlässig auf Ruf- oder sonstige Zeichen hören,

b) sich Personen in einem Abstand von weniger als 100 m nähern oder entfernen oder

c) die Auslauffläche nicht weit genug einsehbar ist (unter 100 m).

3.

Auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen (Park, Kinderspielplatz o.ä.) ist es verboten, Hunde ohne geeigneten Führer auszuführen oder die Hunde frei umherlaufen zu lassen.

Wird die Anlein- bzw. Aufsichtspflicht nicht beachtet, droht dem Hundeführer/Hundehalter ein Bußgeld bis zu 5.000,- EUR.

Brut- und Setzzeit

Im Wald sollten Hunde grundsätzlich immer angeleint werden. Gerade jetzt, in der Brut- und Setzzeit (bis ca. Mitte Juni), wirken sich bereits geringe Störungen negativ auf die Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen aus, weshalb ein besonders sensibles Verhalten erforderlich ist. Bei Störung der Tiere in der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sieht das Bundesnaturschutzgesetz sogar Bußgelder bis zu 50.000,- EUR vor.

Wir bitten daher dringend um Beachtung.

Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg  — 
- als örtliche Ordnungsbehörde -  —