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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 20/2018
Hauptthemen - Seite 3
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Pläne für das Schulzentrum in Westerburg vorgestellt

Das Architekturbüro Schäfer präsentierte seine Machbarkeitsstudie

Im Schulzentrum Westerburg sind insgesamt fünf Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Westerburg und des Westerwaldkreises sowie eine Vielzahl dazugehöriger Sportstätten angesiedelt.

Das auf die Bedürfnisse der 1960er- bis 1980er-Jahre zugeschnittene Gebiet bedarf mittlerweile grundlegender struktureller Veränderungen. Für reichlich Gesprächsstoff sorgen immer wieder Mankos wie fehlende Klassenräume und Parkplätze.

Die Verbandsgemeinde Westerburg gab daher zusammen mit der Kreisverwaltung eine Machbarkeitsstudie an das Architekturbüro Schäfer, Westerburg, in Auftrag, deren Ziel die Entwicklung von Möglichkeiten zur modernen Umgestaltung des Schulzentrums unter bestmöglicher Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen war.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Schulen, Kultur, Partnerschaften, Soziales und Sport des Verbandsgemeinderates Westerburg vorgestellt.

Die Konzeption der Studie ist aufgegliedert in die drei Themengebiete Schulen, Sportstätten und Verkehr. Diese wurden im Rahmen der Studie jeweils detailliert untersucht. Im Ergebnis wurden 3 Konzeptvorschläge gemacht und dem Ausschuss präsentiert, deren Umsetzung in einzelnen Modulen unabhängig voneinander erfolgen kann.

Ein wesentlicher Bestandteil in allen Vorschlägen ist die Schaffung einer neuen, zentralen Mensa mit 250 Essplätzen, welche vom gesamten Schulzentrum genutzt werden könnte. Die dadurch frei werdenden Räumlichkeiten an der Grundschule können als dringend benötigte Ganztagsräume umfunktioniert werden. Ebenso sehen alle Varianten einen Anbau mit 10 Klasseneinheiten an die Realschule plus Westerburg vor.

Das derzeit leerstehende Hauptschule könnte grundsätzlich zur Deckung des Platzbedarfes von Grund- oder Förderschule genutzt werden. Alternativ - und zudem wirtschaftlicher - wäre jedoch nach Angaben von Fa. Schäfer der Abriss des Gebäudes und die Herstellung eines Ersatzneubaus.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden vom Gremium rege diskutiert. Bürgermeister Loos führte zusammenfassend aus, dass die Modernisierung des Schulzentrums über alle Fraktionen hinaus für beide Schulträger eine wesentliche Aufgabe in den nächsten Jahren sein werde. Die Prioritäten der Verbandsgemeinde sieht er hierbei vor allem bei der dringend notwendigen Erweiterung der Realschule plus und der Sanierung und Erweiterung der Sportstätten. In diesem Zusammenhang betonte er auch die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Westerwaldkreis.

Interessierte Leser können eine Kurzfassung der Machbarkeitsstudie auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Westerburg unter www.vg-westerburg.de einsehen.