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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 24/2018
Hauptthemen - Seite 4
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4. Westerburger Stadtflohmarkt lockte viele Schnäppchenjäger an

Rund 130 Anbieter und strahlender Sonnenschein lockten unzählige Menschen zum vierten Westerburger Stadtflohmarkt in die Straßen der Innenstadt.

Strahlender Sonnenschein und buntes Angebot füllten die Straßen

Auch der vierte Westerburger Stadtflohmarkt war wieder ein Besuchermagnet. Unzählige Besucher freuten sich über das breit gefächerte Angebot, das die rund 130 Anbieter bei strahlendem Sonnenschein an ihren Ständen präsentierten. Den ganzen Tag über waren die Straßen der Innenstadt gut gefüllt.

Der Verein für Handel, Handwerk, Industrie und Gewerbe Westerburger Land als Ausrichter zeigte sich mit dem Erfolg der Veranstaltung sehr zufrieden. „Der gute Zuspruch macht deutlich, dass sich der Stadtflohmarkt etabliert“, berichtete Benjamin Becker, Stellvertretender Vorsitzender des Gewerbevereins. Wie von ihm zu erfahren war, wird auch im kommenden Jahr - wieder Anfang Juni - ein Stadtflohmarkt stattfinden.

Spielsachen und mehr

Becker war auch diesmal wieder Ansprechpartner für den Gewerbeverein. Er nahm die Anmeldungen des Nachwuchs für den Kinderflohmarkt entgegen. Die Kleinen hatten den Vorteil, dass sie keine Standgebühr zahlen mussten. Einige von ihnen hatten schon vor Wochen ihr Zimmer aufgeräumt und ausrangierte Spielsachen vom Speicher oder aus dem Keller geholt. Auch wenn es diesmal nur 16 junge Verkäufer gab, so war die Auswahl doch reichlich. Ob Lauflernrad oder Roller, Puppen oder Kuscheltiere, Autos oder Eisenbahnen, Bücher oder Gesellschaftsspiele, schnell hatte der Nachwuchs den Dreh raus, so dass das Kinderspielzeug den Besitzer wechselte und den eigenen Geldbeutel füllten. Jeder Kunden zauberte ein Lächeln ins Gesicht und das Taschengeld vermehrte sich zusehends. Der ein oder andere Sprössling ließ dann auch schon mal Mutti und Vati für kurze Zeit allein am Stand zurück und ging unternehmungslustig selbst auf Erkundungstour.

Stöbern und Handeln

Zum guten Gelingen des Stadtflohmarktes hatten auch Mario Hofmeister und sein Team beigetragen. In ihren Händen lag erneut die Organisation und Zuweisung der Plätze. Obwohl der offizielle Beginn des Flohmarkts für 11 Uhr angedacht war, kamen die ersten Käufer bereits in den frühen Morgenstunden, als die Ständler noch ihre Waren aufbauten. Auch die Erwachsenen hatten im Vorfeld in Haus und Hof fleißig gesammelt und ihre Fahrzeuge voll gepackt. Viele Sachen waren gut erhalten, teilweise gar nicht oder nur wenig gebraucht. Dazu gehörten beispielsweise eine Unmenge an Büchern, nur einmal gelesen und zum Wegwerfen zu schade. Ein kurzer Blick auf das Cover der Romane und Krimis, die Frage nach dem Preis und schon war die Lektüre für den nächsten Urlaub gesichert. Doch auch Haushaltsgegenstände wie Töpfe, Pfannen, Essservice, Gläser und dergleichen wechselten den Besitzer und die Schnäppchenjäger kamen auf ihre Kosten. Kleidung und Schuhe wurden ausgiebig begutachtet, manchmal auch anprobiert. Bilder, Kerzen, Tischdecken und andere Dekorationen für die gute Stube waren natürlich auch zu finden.

Viele Gleichgesinnte

Die Erfahrung in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass bei den hochsommerlichen Temperaturen Sonnenschirme und Pavillons von Vorteil sind. Sie dienten aber nicht nur als Schattenspender, sondern wurden auch mit allerlei Artikeln behängt. Bei dem umfangreichen und sehr breit gefächerten Angebot war für jeden was dabei. Die kauflustigen Besucher schlenderten durch die Straßen und nahmen sich Zeit zum Plaudern; denn immer wieder trafen sie Gleichgesinnte, die ebenfalls von Stand zu Stand zogen. Zufrieden zeigten sich auch die nahe gelegenen Restaurants, Eisdielen und Cafés, die, ebenso wie die Buden und Imbissstände mit süßen und deftigen Köstlichkeiten, von der Veranstaltung profitieren. (Text und Foto: Ulrike Preis)