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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 31/2019
Hauptthemen - Seite 8
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Das Petermännchen verteilte Süßigkeiten im Westerwaldbad

Das Westerburger Petermännchen (Michaela Schardt - v. li.) verteilte im Westerwaldbad Süßigkeiten. Über den Besuch freuten sich auch Laya Teubert und Mutter Janine sowie Maja Menke und Mutter Diana.

Besuch war ein Dankeschön an den Förderverein des Westerburger Freibades

Früher wie heute tritt das Westerburger Petermännchen dann und wann in Erscheinung. Sein jüngster Auftritt war am vergangenen Freitag im Westerwaldbad in Westerburg, wo viele kleine und große Badegäste bei den hochsommerlichen Temperaturen Abkühlung suchten.

Wer jetzt denkt, dass es in Badehose vom Drei-Meter-Brett sprang oder die große gelbe Rutsche hinunter sauste, der liegt nun aber völlig daneben. Es kam offensichtlich nicht so sehr ins Schwitzen. Mit langer Hose, Jacke und Mütze bekleidet, war es gekommen und hatte Gutes im Sinn. Während es sich mit einer Hand auf einem Stock stützte, hatte es in der anderen einen großen Korb voller Süßigkeiten.

Diese verteilte es an die Kinder und zauberte so ein Lächeln in die Gesichter des Nachwuchses. „Dankeschön“, sagten die Mädchen und Jungen, die dann neugierig das Petermännchen bestaunten. So mancher von ihnen hatte das Westerburger Maskottchen schon beim Petermännchenfest gesehen, das am 14. April in der Westerburger Innenstadt stattfand. Auch an diesem ersten Verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr hatte es kleine Überraschungen verteilt. Dazu zählte auch die vierjährige Laya Teubert, die sich ebenso wie Mutter Janine über den auffälligen Besucher freute. Wenig später kam auch die kleine Wasserratte Maja Menke mit ihrer Mutter Diana hinzu. Die Sechsjährige hatte vor einigen Wochen an gleicher Stelle ihren Preis als Gewinnerin des Arschbomben-Wettbewerb in Empfang genommen.

Der Schlossgeist wird rege

„Diesen Besuch sehen wir als Dankeschön an den Förderverein des Westerwaldbades, der für das Petermännchenfest Eintrittskarten für das Freibad gespendet hatte“, erzählte das Petermännchen, hinter dem sich Michaela Schardt von der Ideenwerkstatt verbringt. Gemeinsam mit Heike Gläser vom Westerburger Gewerbeverein hatte sie das Fest geplant und organisiert. „Unser Wunsch ist es, dass die Kinder das Petermännchen wiedererkennen und mit Westerburg und seinen Einkaufsmöglichkeiten in Verbindung bringen“, berichtet Schardt weiter. Das Petermännchen soll rege werden und mehr unter die Menschen gehen.

Begeistert lobte Michaela Schardt die ehrenamtlichen Helfer und auch die Vertreter der Unternehmen, die allesamt zum guten Gelingen des Petermännchenfestes beigetragen hatten. Seit der Premiere vor zwei Jahren hat sich diese Veranstaltung als großes Stadtfest für alle Generationen etabliert. Insbesondere die Kinder kommen bei diesem hier auf ihre Kosten. Sie können die Spielstationen erkunden und am Gewinnspiel teilnehmen. (Text und Foto: Ulrike Preis)