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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 32/2020
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Entschlammung des Wiesensees schreitet voran

Eine Wanderung oder eine Radtour auf den Wegen rund um den Wiesensee genießen in diesen Tagen viele Menschen. Die Natur steht in voller Blüte und lädt durch ihre Vielfalt und Schönheit zum Entspannen und Verweilen ein.

Im Gegensatz dazu steht derzeit der Wiesensee selbst. Wie auch in den vergangen Jahren bilden sich auf der Wasseroberfläche wieder in den Farben Gelb und Grün schimmernde Algen und lassen den See unansehnlich werden. Daher stellen sich viele Bürger die Frage: Was wird denn aus der seit vielen Jahren geplanten Entschlammung?

Die Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg hat Ende April 2020 bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz einen Genehmigungsantrag eingereicht. Seitens der SGD Nord ist nunmehr zu prüfen, ob die beantragte Entschlammungsmaßnahme mit den tangierten Rechtsgebieten - u.a. Wasser- und Naturschutzrecht - vereinbar ist und gegebenenfalls noch mit Auflagen versehen werden muss. Der für dieses Genehmigungsverfahren notwendige zeitliche Ablauf ist derzeit nicht abschätzbar, da auch hier weitere Behörden und Verbände einbezogen werden müssen.

Es ist selbstverständlich, dass mit der Entschlammung erst nach Erteilung der Genehmigung begonnen werden darf. Daher ist es unumgänglich, mit dem heutigen Erscheinungsbild bis zur Erteilung der Genehmigung und dem nachfolgenden Ausschreibungsverfahren der Baumaßnahmen leben zu müssen.

Die beteiligten Behörden sind sich dieser Situation bewusst und werden für einen Verfahrensablauf ohne zeitliche Reibungsverluste Sorge tragen.