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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 37/2019
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Thomas Wittfeld übernahm die Schulleitung am KAG Westerburg

Landrat Achim Schwickert (von links) und der Leitende Regierungsschuldirektor Hendrick Immel wünschten Thomas Wittfeld als Schulleiter des KAG Westerburg viel Glück und Erfolg. Aus den Händen von Holger Peda nahm er den obligatorischen Zauberstab in Empfang.

Willkommensfeier mit Musik, Gesang und guten Wünschen

Das Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg hat seit April diesen Jahres mit Studiendirektor Thomas Wittfeld einen neuen Schulleiter. Dieser Tage fand im feierlichen Rahmen die offizielle Amtseinführung des 46-Jährigen statt.

Mit einem bunten Programm hießen die Schüler und das Lehrerkollegium ihren neuen Schulleiter willkommen. So gab es zwischen den zahlreichen Ansprachen und Grußworten immer wieder Musik und Gesang. Hierfür wurden die Big Band, Salome Wolf an der Harfe und später auch die Oberstufenchöre mit kräftigem Beifall belohnt.

Auch die ehemalige Schulleiterin Ute Klapthor, die sich seit nunmehr einem Jahr im Ruhestand befindet, war gekommen. In der Übergangszeit lag die kommissarische Schulleitung in den Händen von Studiendirektor Holger Peda, der zu Beginn die zahlreichen Gäste willkommen hieß. Zu den Ehrengästen zählte neben dem scheidenden VG-Bürgermeister Gerhard Loos, auch dessen Nachfolger Markus Hof sowie Stadtbürgermeister Janick Pape. Darüber hinaus waren viele Vertreter von den Schulen, aus der Politik und dem öffentlichen Leben gekommen.

Landrat Achim Schwickert als Vertreter des Schulträgers hieß Wittfeld in Westerburg herzlich willkommen und sprach seinen Dank dafür aus, dass dieser sich der Aufgabe gestellt habe. Er wünschte ihm gutes Gelingen, Schaffenskraft und eine gute Zeit.

Die Vollendung der Amtsübergabe übernahm der Leitende Regierungsschuldirektor Hendrick Immel von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Koblenz. Er bedankte sich für die gute Organisation der Veranstaltung und auch den Musikern für ihr Mitwirken. „Hier ist der richtige Mensch am richtigen Platz“, hob er die Kompetenz des gebürtigen Rheinländers hervor. Der Werdegang machte deutlich, dass Wittfeld die richtigen Qualifikationen mitbringt. Seine überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft werde die Schule sicher positiv beeinflussen, so Immel, der ihm allzeit eine glückliche Hand, Mut und Gelassenheit wünschte.

„Wir haben in den neun Monaten der Übergangszeit Hand in Hand gearbeitet, so dass das ‚Baby KAG‘ weiterwachsen konnte“, berichtete Peda, der den Zauberstab, den er seit dem Abschied von Ute Klapthor hütete, nun an den neuen Schulleiter weitergab. Den Zauber des Anfangs ergänzten Lindsay Frank, Luisa Steudter und Moritz Wüst von der Schülervertretungg gemeinsam mit Christopher Rau vom Personalrat mit weiteren Symbolen wie Hut, Umhang, Kugel und Zaubertrank. Dieser enthalte das richtige Rezept, es allen recht machen zu können und zum Wohle aller, kreative Lösungen zu finden. Führungskraft, Kreativität und den Wunsch nach genügend Nachtschlaf gab Bernhard Meffert, der als Vertreter der Gymnasien im Bezirk Koblenz sprach, mit auf den Weg.

Eine gute und positive Zusammenarbeit wünscht sich auch das Schulleiterteam. Zuvor hatten Dietmar Rappen und Hanns Georg Tischbein mit ihrem Intermezzo verdeutlicht, wie physikalisch der Funke überspringen könne.

Grußworte sprachen Silvia Weyer-Burggraf für den Schulelternbeirat, sowie Jörg Roth (Schulleiter der benachbarten Friedrich-Schweitzer-Schule), als Sprecher der Westerburger Schulen.

Bevor die Oberstufenchöre mit dem Lied „We are the World” für einen schönen Abschluss des offiziellen Teils sorgten, bedankte sich Thomas Wittfeld für die vielen netten Worte. „Für mich war es Liebe auf den ersten Blick“, sagte er in Bezug auf das gute Verhältnis zum Kollegium, das ihn mit sehr viel Offenheit, Wohlwollen und auch Neugier aufgenommen habe. „Die Chemie hat von Anfang an gestimmt“, freute sich Wittfeld. Das gemeinsame Ziel sei es, sich den jungen Menschen zuzuwenden, die ihnen anvertraut wurden. Sie durch Bildung stark und zukunftsfähig zu machen und ihre Potenziale zu wecken.

Zur Person

Thomas Wittfeld ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat eine siebenjährige Tochter. Geboren ist er in Nordrhein-Westfalen, jetzt wohnt er in Kadenbach im unteren Westerwald.

Im Jahre 1992 absolvierte er sein Abitur, bevor er in Essen und Düsseldorf Erdkunde und Geschichte studierte. Seinen Vorbereitungsdienst versah er in Hilden. Sein zweites Staatsexamen schloss er mit der Note ‚sehr gut‘ ab. Im Jahr 2005 wechselte er nach Rheinland-Pfalz. Bis April 2019 war er am Goethe-Gymnaisum in Bad Ems tätig. Im Jahr 2012 übernahm dort erste Aufgaben in der Schulleitung. Ein Jahr später wurde er Studiendirektor und ein weiteres Jahr später Stellvertretender Schulleiter. Parallel dazu ist er im Zentrum für Schulleiter und Personalführung in Bad Kreuznach beschäftigt.

(Text und Foto: Ulrike Preis)