Titel Logo
Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 49/2019
Hauptthemen - Seite 4
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Pfefferkuchenmarkt lockte nach Westerburg

Im Weihnachtsdorf auf dem Rathausplatz trafen sich alle Generationen

Eine schöne Einstimmung auf die beginnende Adventszeit bot jetzt das bunte Programm auf dem Westerburger Pfefferkuchenmarkt. Noch schöner und größer präsentierte sich das Weihnachtsdorf auf und rund um den Rathausplatz. Gerade in den Abendstunden kamen unzählige Besucher, um in trauter Runde heißen Glühwein oder Punsch zu genießen und das vielfältige Angebot zu erkunden.

Unter dem Motto „Von Bürgern für die Bürger“ wurde an allen Tagen beste Unterhaltung geboten. Im Mittelpunkt stand hier die liebevoll geschmückte Krippe, die den Akteuren als Bühne diente und ebenso wie die vielen Hütten und auch der Ratssaal festlich geschmückt waren.

Schon seit Wochen und Monaten hatte sich das Organisationsteam mit der Planung und Durchführung der viertägigen Veranstaltung beschäftigt. Für dieses Engagement und auch die tatkräftige Unterstützung der vielen Helfer und Akteure bedankten sich Stadtbürgermeister Janick Pape und der Vorsitzende des Gewerbevereins, Peter Stoth, bereits bei der offiziellen Eröffnung, die am Donnerstagabend stattfand. Ihr besonderer Dank galt den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und der Verbandsgemeindeverwaltung. Neben dem Aufbau der Hütten und der Krippe hatten sie viele Kubikmeter Hackschnitzel verteilt und für die Illumination des großes Platzes gesorgt. Tatkräftige Unterstützung in Sachen Dekoration war von den örtlichen Kindergärten und der Regenbogenschule gekommen. Die Kleinsten hatten mit selbst gebastelten Sternen und Anhängern die Weihnachtsbäume neben der Krippe geschmückt. Die Grundschüler hatten fleißig bunte Päckchen gepackt.

„Eigentlich fehlt nur noch der Schnee. Aber nach dem Kaiserwetter an der Kirmes hatten wir beim Wetterfrosch wohl keine Wünsche mehr frei“, scherzte Bürgermeister Pape. Sein besonderer Gruß galt den Gästen aus der Partnerstadt Le Cateau, die wieder mit ihrem französischen Käse das kulinarische Angebot bereicherten. Peter Stoth wies darauf hin, dass es in diesem Jahr mehr Hütten gebe und ein neuer Festwirt engagiert werden konnte. Er dankte Stadtbürgermeister Pape dafür, dass er sich in diesem Jahr mit in die Planung eingebracht habe und sowohl die Stadt als auch die Verbandsgemeinde den Gewerbeverein als Kooperationspartner unterstützen. Zur Eröffnung spiele zunächst die Stadtkapelle Westerburg. Später brachten auch die drei Musiker von „Acoustic Lights“ besinnliche Lieder zu Gehör.

Wie in den Jahren zuvor, so stand auch diesmal am Freitagnachmittag der Nachwuchs im Rampenlicht. Die örtlichen Kindergärten und die Schulen erfreuten mit Gedichten, Musik, Tanz und Gesang.

Wer wollte, der konnte eine Runde auf dem Karussell drehen oder im warmen Ratssaal die selbst gebackenen Kuchen und Torten der „Golden Girls“ von der Karnevalistischen Kooperation Westerburger Vereine genießen. Diesmal hatten sie auch Pfefferkuchenmännchen gebacken, die gerade für die auswärtigen Besucher ein schönes Mitbringsel für die Daheimgebliebenen waren.

Beim Schlendern durch das Weihnachtsdorf gab es vieles zu entdecken, zu probieren und zu bestaunen. Gut angenommen wurden bei den frostigen Temperaturen insbesondere die warmen Getränke. Von Vorteil war der dicke Teppich aus Hackschnitzeln. Dieser trug dazu bei, dass bei den winterlichen Temperaturen die Füße nicht so schnell kalt wurden.

Bevor am späten Nachmittag die Big-Band des Konrad-Adenauer-Gymnasiums mit weihnachtlichen Melodien unterhalten hatte, führte die Realschule am Schlossberg das Bühnenstück „Weihnachtsmann“ auf.

Am Abend war Pfefferkuchenmarktparty angesagt. Über reichlich Beifall freuten sich die Band „Lift off“ die Kostproben ihres Repertoires zum Besten gab.

Als am Samstagnachmittag das Weihnachtsdorf seine Türen öffnete, verzauberten zunächst der Kinder- und Jugendchor „Schreihälse und Krachmacher“ aus Gemünden mit Weihnachtsliedern. Es folgten der Musikverein Bellingen und der Musikverein Neuhochstein-Schönberg. Am Samstagabend unterhielt zunächst die Band „Straight & Dry“, gefolgt von „Take this Band“. Am Sonntag stimmte Pfarrer Eckehardt Brand mit einer kleinen Andacht auf die Vorweihnachtszeit ein. Im Anschluss spielte das Jugendorchester Guckheim. Später waren der Musikverein Guckheim und der Musikverein Kölbingen zu sehen und zu hören.

Über viele Kinder freute sich der Nikolaus, der jeden Nachmittag in der großen Krippe Station machte. Rund 600 Geschenktüten, gefüllt mit Süßigkeiten und einem Lesebuch, wurden so an den Nachwuchs verteilt. Auch das Jugendzentrum hatte seine Türen geöffnet und lud zu verschiedenen Aktionen ein. (Text und Foto: Ulrike Preis)