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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 5/2020
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„Lebensraum Höhn“ lädt zum Info-Abend

Jennifer Harenbrock, Standortmanagerin Höhn des Heinrich-Hauses, zeigt Ortsbürgermeisterin Karin Mohr die neuen Gebäude.

Höhn - Die Baumaßnahme „Lebensraum Höhn" des Heinrich-Hauses kommt gut voran: Interessenten sind nun herzlich am 12. Februar von 18 bis 20 Uhr in die Cafeteria der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn eingeladen, um sich über die beiden neuen Gebäude zu informieren. Jennifer Harenbrock berichtet gemeinsam mit ihren Kollegen über den Baufortschritt und die künftigen differenzierten Wohnangebote für Senioren und Menschen mit Behinderungen sowie begleitenden Dienstleistungen und medizinisch-therapeutischen Angebote für die Menschen der Region. Jennifer Harenbrock ist seit November 2019 beim Heinrich-Haus als Standortmanagerin in Höhn tätig und verantwortlich für die Bereiche Pflege & Assistenz, Tagesförderstätte (TAF) sowie künftig das Wohnangebot der Einrichtung in Höhn.

In dem einen Gebäude, das seit April 2019 in unmittelbarer Nähe der Wilhelm-Albrecht-Schule entsteht, sind Apartments für Senioren und Menschen mit Behinderungen geplant. Diese können hier nicht nur ein Zuhause finden, sondern auch individuelle, auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittene Hilfe(-stellung).

Im zweiten Gebäude wird eine TAF für Menschen mit schweren Behinderungen und hohem Hilfebedarf sowie eine kleine Cafeteria als Begegnungsstätte eingerichtet. Im Obergeschoss erhält das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Heinrich-Hauses großzügige Räume. Zudem sind Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie dann hier unter einem Dach zu finden und stehen ebenso wie das MVZ auch den Menschen in der Region offen.

Karin Mohr, Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Höhn, hat sich schon einmal einen persönlichen Eindruck vor Ort gemacht: „Das mit ‚Lebensraum Höhn‘ verwirklichte Vorhaben ist eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft. Deshalb freue ich mich sehr über das Engagement des Heinrich-Hauses hier in Höhn und natürlich auf die planmäßige Fertigstellung in diesem Sommer“, sagte sie bei ihrem Rundgang.

Interessenten melden ihre Teilnahme am Info-Abend bitte vorab telefonisch unter 02622/892-2680 oder per E-Mail an jennifer.harenbrock@heinrich-haus.de an. Dabei können sie gern auch bereits Fragen einreichen, die dann ausschließlich am 12. Februar vor Ort geklärt werden.

Wir stecken dahinter

Das Heinrich-Haus

Das Heinrich-Haus in Neuwied ist ein modernes, soziales Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung im nördlichen Rheinland-Pfalz. Hier kümmern sich tagtäglich mehr als 1.400 Mitarbeiter um 2.000 Menschen und bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Gemäß dem Motto „Im Mittelpunkt der Mensch“ sind Maßstab der Arbeit die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen jedes Einzelnen. Im Heinrich-Haus leben und lernen Schulkinder, lernen Jugendliche mit Behinderung einen Beruf, arbeiten Erwachsene in den Werkstätten und verbringen Frauen und Männer ihren Lebensabend im hiesigen Seniorenzentrum.

In erster Linie wird im Heinrich-Haus dem Alltag und Leben eine Struktur gegeben und eine echte Teilhabe an der Gemeinschaft angestrebt. Pädagogen, Pflegefachkräfte, Case Manager und Ausbilder haben ein Ziel: Die Menschen mit Behinderung fit zu machen - beispielsweise für den ersten Arbeitsmarkt. Deshalb gibt es im Heinrich-Haus zahlreiche Bereiche, die eigenständig arbeiten - wie die Schreinerei, der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Culterra sowie der CAP-Markt. Das reale Arbeitsleben wird dort eins zu eins abgebildet und ermöglicht somit den Übergang in ein Wirtschaftsunternehmen.