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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 6/2018
Hauptthemen - Seite 4
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Schulelternbeirat organisierte wieder den Projekttag Beruf

Die Schüler der 8. Klassen erhielten beim Projekttag Beruf einen umfassenden Einblick in die vorgestellten Ausbildungsberufe, wie hier durch den Geschäftsführer der Firma Roland Schmidt aus Neustadt Ww., Dachdeckermeister Alexander Baldus (re.).

Hilfe bei der Berufsorientierung an der Realschule plus Westerburg

Bereits zum 7. Mal organisierte der Schulelternbeirat der Realschule plus in Westerburg in enger Zusammenarbeit mit der Schule den „Projekttag Beruf“ für die Schüler der 8. Klassen. 13 Unternehmen, darunter auch die Bundeswehr, die Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg sowie weiterführende Schulen waren der Einladung gefolgt. Von der Alten- bzw. Krankenpflege über Elektro-, Orthopädie- und Eventtechnik, Dachdecker , Textil- und Modeschneiderei, Einzelhandel bis hin zum Bauingenieur waren Betriebe aus der Region vertreten. „Eingeladen waren weitaus mehr, als letztendlich gekommen sind“, bedauerte Stefanie Schlag, stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende, die wieder als Leiterin des Projekttags Beruf fungierte. Ebenso wie die Vorsitzende Dagmar Jung-Werner und die übrigen Mitglieder des Elternbeirates verbrachte sie diesen Vormittag in der Schule, um die Firmenvertreter zu begrüßen, sie zu den entsprechenden Klassen zu begleiten. Unterstützt wurden sie von der pädagogischen Organisatorin Susanne Jung-Kloft. In der Pause konnten sich die Besucher mit einem kleinen Imbiss, der von Schülern des Faches „Hauswirtschaft und Sozialwesen“ vorbereitet worden war, stärken. Während einige Unternehmen bereits zum siebten Mal in Folge dabei waren, konnten auch neun neue Betriebe und Institutionen zur Teilnahme gewonnen werden. „Daher ergibt sich in jedem Jahr ein etwas verändertes Bild“, freute sich Stefanie Schlag.

Kleine Gruppen

Im Konzept der Realschule plus ist der Projekttag Beruf ein besonders wichtiger Baustein. Die mehr als 80 Schüler der 8. Klassen nahmen in kleinen Gruppen mit je einer Lehrkraft an den Präsentationen der Unternehmen teil, die jedes einen eigenen Klassenraum zur Verfügung hatte. In den Präsentationen, die von Firma zu Firma unterschiedlich aufgebaut waren, konnten die Schüler einen umfassenden Einblick in die vorgestellten Ausbildungsberufe erhalten. Während der jeweils 25 minütigem Workshops blieb genügend Zeit für Fragen. Dabei ging es auch darum, Berufe und Betriebe kennenzulernen, die bisher nicht ins Auge gefasst worden waren. „Berufsorientierung kann gar nicht früh genug beginnen“, gab ein Unternehmensvertreter zu bedenken. Es sei eine Herausforderung, die Schüler dort abzuholen, wo sie derzeit stehen. Die Schüler fanden es gut, dass auch einige Auszubildende mitgekommen waren. So konnte ein Dialog von Lehrling zu potenziellem Lehrling stattfinden. Interessant war es für die jungen Zuhörer zu erfahren, welche Erfahrungen die jungen Leute in den vergangenen Monaten oder Jahren in der Praxis bereits gesammelt hatten und was sie in welchem Lehrjahr verdienen. Den Jugendlichen wurden zudem verschiedene Ausbildungswege und Möglichkeiten aufgezeigt und über die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren informiert.

Gutes Miteinander

„Diese erfolgreiche Veranstaltung gelingt nur durch den tollen Einsatz des Schulelternbeirates“, hob Schulleiter Michael Elbert hervor. Es zeigt das gute Miteinander zwischen Eltern, Schule und Unternehmen an der Realschule plus Westerburg. Worte des Dankes und der Anerkennung gab es auch vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos sowie Stadtbürgermeister und MdL Ralf Seekatz, die als interessierte Besucher gekommen waren. Sie lobten die gute Organisation und das Engagement der Firmenvertreter. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Firmen Zeit für einen solchen Besuch nehmen“, hob Seekatz hervor. Im Gespräch mit den Firmenvertretern wurde deutlich, dass bei den Berufsinfo-Messen oft die Kontaktfreudigkeit fehle. Die Schüler seien zwar durch einen Fragenkatalog vorbereitet, aber die Unterhaltungen würden mitunter zögerlich verlaufen.

Loos nutzte die Gelegenheit, kurz über die geplanten Maßnahmen in der Schule zu informieren. Die Verbandsgemeindeverwaltung geht den Sanierungsbedarf gezielt an. Gestartet wird noch in diesem Jahr mit dem Einbau von 17 neuen Brandschutztüren. Auch der neue Schulname Realschule plus „Am Schlossberg Westerburg“ blieb nicht unerwähnt. Die offizielle Namensgebung soll im Frühjahr erfolgen. Derzeit werde im Rahmen eines Projektes im Kunstunterricht ein entsprechendes Logo entwickelt. (Text und Foto: Ulrike Preis)