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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 9/2021
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Sumaiya Sinhawansa unterschrieb Fördervertrag

Sumaiya Sinhawansa unterschrieb im Beisein von VG-Bürgermeister Markus Hof (rechts) und Stadtbürgermeister Janick Pape (links) den Vertrag zur Förderung ihres Medizinstudiums.

31-Jährige möchte in der VG Westerburg als Hausärztin praktizieren

Sumaiya Sinhawansa aus dem Westerburger Stadtteil Wengenroth unterschrieb dieser Tage den Vertrag zur Förderung ihres Medizinstudiums. Mit diesem Stipendium, das ihr die Verbandsgemeinde Westerburg gibt, erhält die 31-Jährige bis zum Abschluss ihrer Facharztausbildung 500 Euro monatlich. „So können Sie sich ohne große Geldsorgen intensiv auf ihr Studium konzentrieren“, äußerte sich VG-Bürgermeister Markus Hof und gratulierte Sinhawansa zu diesem wichtigen Schritt in die berufliche Zukunft.

Unter dem Motto „Lass dich fördern - und dann lass dich nieder! Wir fördern dein Medizinstudium!“ möchte die VG Westerburg Studierenden mit dem Ziel „Facharzt für Allgemeinmedizin“ fördern. „Wer sich frühzeitig dazu entscheidet, nach dem Studium zehn Jahre als Hausärztin oder Hausarzt im Westerburger Land zu arbeiten, bekommt von uns diesen finanziellen Zuschuss“, berichtete Hof. Darüber hinaus werden die künftigen Hausärzte schon zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn sowohl von der Verbandsgemeinde als auch der Stadt unterstützt und Kontakte zu bestehenden Arztpraxen vermittelt.

„Von Seiten der Stadt Westerburg freue ich mich ganz besonderes, dass diese Förderung jetzt vergeben werden konnte. Besonders auch deshalb, da es sich hier um eine engagierte Westerburger Bürgerin handelt“, hob Stadtbürgermeister Janick Pape hervor, der auch den Kontakt zum VG-Bürgermeister hergestellt hatte.

Schon lange sei die 31-Jährige im Bereich der Medizin interessiert. Dabei ging er auch auf ihre Heimatverbundenheit und ihr ehrenamtliches Engagement ein. Die künftige Hausärztin sei ein Gewinn für Westerburg und das Wäller-Land. Sein Dank galt der Verbandsgemeindeverwaltung, über die die Finanzierung läuft.

„Wir freuen uns, das erste Stipendium dieser Art vergeben zu können“, betonte auch Hof. Somit seien für die 31-Jährige aktuelle Probleme gelöst und die Zukunft gesichert, sagte der VG-Bürgermeister.

(Text und Foto: Ulrike Preis)

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