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Mitteilungsblatt Verbandsgemeinde Asbach
Ausgabe 25/2026
Politische Parteien und Wählergruppen
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SPD Windhagen: Einladung zum offenen SPD-Treff in Windhagen am Freitag, 26. Juni 2026, 19:00 Uhr im Bürgerhaus

Sprechen wir darüber…

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Krieg und Zerstörung bestimmen vielerorts die Nachrichten. Demokratische und solidarische Institutionen geraten unter Druck. Freiheitliche Gesellschaften werden herausgefordert, während Desinformation, Verschwörungserzählungen und populistische Vereinfachungen das Vertrauen in Politik und demokratische Prozesse erschüttern.

Die finanzielle Lage vieler Kommunen wird zunehmend schwieriger. Notwendige Investitionen konkurrieren mit knappen Haushaltsmitteln. Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger sind hoch, die Handlungsspielräume werden kleiner.

Vor diesem Hintergrund lädt die SPD Windhagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem offenen demokratischen Austausch ein: Freitag, 26. Juni 2026, 19:00 Uhr im Bürgerhaus Windhagen.

Gemeinsam wollen wir darüber sprechen:

  • Wie können demokratische Kräfte den aktuellen Entwicklungen wirksam begegnen?
  • Wie kann Politik wieder Vertrauen schaffen?
  • Wie lassen sich Prioritäten setzen und das oft kritisierte „Gießkannenprinzip“ vermeiden?
  • Welche Handlungsalternativen hat die Sozialdemokratie angesichts globaler Krisen und kommunaler Finanznöte?
  • Wie können Bürgerinnen und Bürger wieder stärker für demokratische Mitwirkung und politisches Engagement gewonnen werden?

Die Fragen unserer Zeit sind nicht einfach: Was ist wahr? Wem kann man trauen? Wer prägt heute unsere Wirklichkeit – Fakten, Geld, Algorithmen oder Gefühle?

Der Jurist und Schriftsteller Ferdinand von Schirach warnt davor, dass soziale Medien inzwischen mächtiger sein können als jedes „Wahrheitsministerium“, welches George Orwell einst in seinem Roman 1984 beschrieb. Wahrheit wird zunehmend zur Meinung erklärt, Fakten werden bestritten, und gesellschaftliche Debatten geraten unter Druck. Der Historiker Bernd Greiner zeigt zudem, dass Polarisierung und Ausgrenzung nicht nur von den politischen Rändern ausgehen, sondern oft auch aus der gesellschaftlichen Mitte entstehen.

Gerade deshalb braucht unsere Demokratie Orte des respektvollen Gesprächs. Die kommunale Familie und die demokratischen Parteien tragen gemeinsam Verantwortung dafür, Lösungen zu entwickeln, statt Gräben zu vertiefen.

Der Vorsitzende Thomas Stumpf und der kleine Ortsverein freut sich auf einen offenen und konstruktiven Austausch.