Güterverkehr auf der Schiene belastet das Mittelrheintal.
Das Eisenbahnbundesamt hat dazu aufgerufen, besonders stark vom Bahnlärm betroffene Orte zu melden. Mithilfe der Ergebnisse soll es langfristig ruhiger werden - auch im Mittelrheintal. Insgesamt sechs Wochen, bis zum 24. April 2023, hat die Öffentlichkeit nun die Gelegenheit, an der Lärmaktionsplanung mitzuwirken und sich zu ihren Lärmproblemen zu äußern.
Die Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes sieht zwei Beteiligungsphasen vor. In der ersten Phase vom 13. März 2023 bis 24. April 2023 können die Teilnehmenden über eine interaktive Kartenanwendung einen Ort angeben, an dem sie sich durch Schienenverkehrslärm gestört fühlen. Zu jedem benannten Ort können die Teilnehmenden dann verschiedene Aussagen zur Lärmsituation treffen. Die zweite Phase findet Ende des Jahres 2023 statt. In dieser Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung können Bürgerinnen und Bürger den Entwurf des Lärmaktionsplanes bewerten und eine Rückmeldung zum Verfahren geben.
Die Teilnahme ist auf der Informations- und Beteiligungsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes zur Lärmaktionsplanung und Lärmkartierung an Haupteisenbahnstrecken des Bundes möglich: https://www.laermaktionsplanung-schiene.de
Die IG gegen Bahnlärm und -erschütterung e.V. Leutesdorf, die 1996 gegründet wurde und sich seitdem um eine Verbesserung der Lebensverhältnisse an der Bahn einsetzt, bittet alle Betroffenen, sich an der Befragung, die nur einige Minuten in Anspruch nimmt, zu beteiligen.