Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin haben sich Landrat Achim Hallerbach zusammen mit Stadtbürgermeisterkandidat Volker Risse ein Bild von zentralen Entwicklungsprojekten in Bad Hönningen gemacht.
Im Mittelpunkt standen drei Bereiche mit besonderer Bedeutung für die zukünftige Stadtentwicklung:
Rheinparkplatz, Rheinufer und Rheinwiesen
Für die Neugestaltung des Rheinparkplatzes und der angrenzenden Flächen liegen bereits seit mehreren Jahren konkrete Planungen vor. Diese umfassen unter anderem Sitzstufen zum Rhein, einen kleinen Sandstrand, einen gestalterisch integrierten Pegel sowie eine insgesamt verbesserte Aufenthaltsqualität mit mobiler Gastronomie.
Kristall Rheinpark-Therme und Campingplatz
Die Therme sowie der angrenzende Campingplatz gelten als zentrale Bausteine für den Tourismus in Bad Hönningen. In Gesprächen wurde die Bedeutung dieser Einrichtungen für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Stadt hervorgehoben. Ziel ist es, die vorhandenen Potenziale weiter auszubauen und stärker mit der Innenstadt zu vernetzen.
Artus-Gelände und angrenzende Flächen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Artus-Gelände, das seit Jahren ungenutzt ist und marode Gebäude aufweist. Gleichzeitig handelt es sich um eine der letzten größeren Entwicklungsflächen im Stadtgebiet.
Unmittelbar angrenzend befindet sich zudem die Fläche „Sarmatiaweg“, die als letzte potenzielle Erweiterungsfläche für ein Baugebiet gilt. Hier besteht weiterer Prüfbedarf hinsichtlich Genehmigungen wegen der Nähe zum Limes.
Fördermöglichkeiten im Blick
Im Rahmen des Termins wurde auch die mögliche Nutzung von Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes thematisiert.