Titel Logo
Mitteilungsblatt für den Bereich der Verbandsgemeinde Bad Hönningen
Ausgabe 17/2026
Kindergarten- und Schulnachrichten
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Ein frecher Joghurtbecher und viele starke Gefühle – Abschluss des Präventionsprojekts in der Kita Casa Vivida

 

Rheinbrohl. Mit einem Joghurtbecher, der frech die Zunge herausstreckt, endete in der Kita Casa Vivida ein mehrwöchiges Präventionsprojekt zum Thema „Gefühle". Die Kinder des zukünftigen Schuljahrgangs 2026/2027 beschäftigten sich intensiv mit ihrer emotionalen und körperlichen Selbstwahrnehmung – spielerisch, kreativ und mit viel Herz.

Unter Begleitung von Mitarbeiterin Maja Hannappel, Kita-Sozialarbeiterin Aurelie Crames und Kita-Netzwerkerin Miriam Diehl tauchten die Kinder in die Welt der Gefühle ein. Mit Smiley-Karten lernten sie, Freude, Wut, Angst oder Traurigkeit zu benennen. Stressbälle halfen beim Umgang mit Ärger, und auf Körperkarten markierten sie, wo Berührungen angenehm sind und wo Grenzen wichtig werden. In selbst gestalteten Schatzkisten sammelten sie Symbole jeder Lerneinheit. Unterstützt wurden sie von Mathilda, einer Handpuppen-Schnecke.

Ein Höhepunkt war die Geschichte vom Joghurtbecher, der die Zunge rausstreckt. Daraus entstand ein Theaterstück, das die Kinder mit Fantasie und Freude gestalteten. Diese Erfahrungen stärkten ihr Selbstvertrauen und zeigten, dass Mut viele Gesichter haben kann.

Am Aufführungstag präsentierten die Kinder vor Eltern, Geschwistern und Großeltern ihre Geschichte – der freche Joghurtbecher sorgte für Lacher und begeisterten Applaus.

Die Kita-Sozialarbeit ist in der Casa Vivida wichtiger Anlaufpunkt für Familien. Aurelie Crames und Miriam Diehl begleiten mit Fachwissen und Empathie Familien in Erziehungsfragen und fördern durch verschiedene Projekte das Miteinander.

Das Projekt hat bleibende Eindrücke hinterlassen: Die Kinder gehen gestärkt weiter – mit dem Wissen, dass Gefühle wichtig sind, Grenzen geachtet werden dürfen und Hilfe immer da ist.