Dr. Reinhard Lahr (2.v. r.) überzeugt sich vor Ort von den Fortschritten bei der Sanierung des Hohen Haus
Die Restaurierung des historischen Hohen Hauses schreitet sichtbar voran. Mit jedem restaurierten Abschnitt gewinnt das Hohe Haus ein Stück seiner ursprünglichen Ausstrahlung zurück. Es wird großer Wert darauf gelegt, möglichst viele originale Bauteile zu erhalten, manche müssen aber ersetzt werden. Die ersten neuen Fenster sind eingebaut, große Teile der Fassade sind neu verputzt, Holz-Bauteile neu gestrichen.
Der Heimatverein ist sehr glücklich darüber, dass Vorstandsmitglied, Künstler und Architekt Thomas Kesseler die Bauleitung übernommen hat. Er koordiniert die Arbeiten am Hohen Haus mit vielen Freiwilligen, stets in enger Abstimmung mit Dr. Reinhard Lahr vom Denkmalschutzamt.
Das „Hohe Haus“ gilt als bedeutendes Zeugnis regionaler Baugeschichte. Viele der verwendeten Materialien und handwerklichen Techniken stammen aus vergangenen Jahrhunderten und machen die Restaurierung besonders anspruchsvoll. Moderne Lösungen kommen daher nur dort zum Einsatz, wo sie mit den Vorgaben des Denkmalschutzes vereinbar sind. Ziel ist es, die historische Substanz langfristig zu sichern und gleichzeitig eine zukünftige Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen.
„Ohne die Unterstützung der Ehrenamtlichen und Sponsoren wäre dieses Projekt in dieser Form kaum möglich“, betont Guido Job, Vorsitzender des Heimatvereins.
Unterstützung ist auch weiterhin erforderlich, da die Schäden am Hohen Haus größer waren als erwartet. Daher sind weitere Spenden und Sponsoring notwendig, um die nächsten Bauabschnitte umzusetzen.