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Puderbacher Land aktuell
Ausgabe 23/2026
Aus dem Rathaus/Verwaltung
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Seniorensicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren

 

Tipp des Monats - Warnung vor Schockanrufen aus Kliniken

In den letzten Wochen gab es vermehrt Schockanrufe aus Krankenhäusern und Unikliniken. Bei den betrügerischen Anrufen gaben sich unbekannte Personen als Mitarbeitende der Kliniken aus und teilten mit, dass ein Familienmitglied schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder dringend operiert werden müsse. Für die Behandlung müsse eine größere Summe schnellstmöglich gezahlt werden. Die erfundenen Geschichten werden unterschiedlich angepasst; die Betrüger bauen Druck auf, um rasch an Vermögenswerte der Betroffenen zu gelangen.

Ärzte oder andere Mitarbeitenden von Kliniken fordern zu keinem Zeitpunkt Geld oder andere Wertgegenstände von Patienten*innen oder deren Angehörigen.

Unser Tipp:

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Seien Sie skeptisch und misstrauisch.

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Beenden Sie das Telefongespräch sofort.

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Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.

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Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an Unbekannte.

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Ziehen Sie eine Person Ihres Vertrauens hinzu.

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Vereinbaren Sie mit Ihrer Familie und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon.

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Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen der Anruf verdächtig vorkommt.

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Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sind.

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Bereiten Sie sich gedanklich auf solche Anrufe vor! So können Sie sich schützen.

Die SHS-Regel hilft Ihnen, einen solchen Betrug zu erkennen:

1.

Stoppen Sie den Vorgang - Beenden Sie das Telefongespräch!

2.

Hinterfragen Sie die Situation - Ist der am Telefon geschilderte Fall realistisch?

3.

Schützen Sie sich und andere Personen - Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Wir stehen Ihnen gerne für Beratungen und Vorträge zur Verfügung!

Ihre Seniorensicherheitsberaterinnen
Ursula Kolb, Heike Krämer,
Doris Weigel und Gabi Palmen.