Starker Befall mit EPS
Bekämpfung in voller Schutzmontur
Bei einer mehrtägigen Bekämpfungsaktion haben drei kommunale Forstwirte im Raum der VG Puderbach zahlreiche Nester des Eichenprozessionsspinners (EPS) entfernt.
Der Eichenprozessionsspinner lebt, wie der Name schon sagt, hauptsächlich an Eichen. Die Raupen des Schmetterlings verfügen zur Abwehr von Fressfeinden über Brennhaare, die bei Menschen und Tieren allergische Hautreaktionen und Atemnot auslösen können. Aufgrund des Klimawandels kommt die wärmeliebende Schmetterlingsart mittlerweile flächendeckend im Gebiet der VG vor.
Aus diesem Grund wurden letzte Woche von Dienstag bis Donnerstag zahlreiche Nester an stark frequentierten Stellen von den Forstwirten in voller Schutzkleidung und mit Atemmaske entfernt. Da sich die Nester häufig in den Kronen der Bäume befinden, kam ein Hubsteiger zum Einsatz.
Trotz der Bekämpfungsmaßnahmen, die jährlich durch die Forstreviere durchgeführt werden, können nicht an jeder Stelle alle Nester der Raupen entfernt werden. Im Wald ist eine Bekämpfung nicht möglich, weil nicht jede Eiche angefahren werden kann. Daher ist auch weiterhin Vorsicht geboten! Halten Sie unbedingt Abstand und versuche Sie nicht, die Nester selbst zu entfernen. Dies sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.