Achim Hallerbach, Thorsten Kopp, Jan Einig, Pierre Fischer und Günter Iking im Austausch über die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) (von links).
Neuwied. Landrat Achim Hallerbach, Bürgermeister Jan Einig und Verbandsbürgermeister Pierre Fischer sind der Einladung des Direktoriums des Marienhaus Klinikums Neuwied-Waldbreitbach gefolgt. Gemeinsam mit Thorsten Kopp, Regionalgeschäftsführer der Marienhaus-Gruppe für die Region RLP Nord/NRW, haben sie sich mit dem Direktorium vor Ort zu den aktuell auf Bundesebene in der Diskussion stehenden Reformplänen zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgetauscht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die möglichen Auswirkungen der geplanten Reformen auf die Krankenhäuser. Aus Sicht vieler Kliniken besteht die Sorge, dass ein erheblicher Teil der notwendigen Einsparungen zulasten der Krankenhäuser erfolgen könnte und damit die ohnehin angespannte wirtschaftliche Situation vieler Einrichtungen zusätzlich belastet wird.
Ziel der Krankenhausseite ist es, darauf hinzuweisen, dass Reformen so ausgestaltet werden sollten, dass die Versorgung der Patientinnen und Patienten langfristig gesichert bleibt und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht zusätzlich beeinträchtigt wird. Wichtig ist dabei: Die derzeitige Diskussion betrifft politische Vorhaben, über die noch entschieden wird, es handelt sich nicht um bereits beschlossene Maßnahmen.
Der Besuch der kommunalen Vertreter fand im Rahmen der vom Direktorium initiierten Gesprächsreihe mit politischen Entscheidungsträgern statt, um frühzeitig über mögliche Folgen der geplanten Reformen zu informieren und den direkten Austausch zu fördern.
Das Direktorium des Marienhaus Klinikums Neuwied-Waldbreitbach dankt den Gästen für den konstruktiven Austausch und das Interesse am Dialog zu den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen.