Woher kommen die traditionellen Brauchtümer am Jahresende?
Am Ende jedes Jahres sind die Tage auf der Nordhalbkugel der Erde kurz, kalt und düster. Die als Raunächte bekannte Zeit steht vor der Tür. Es ist die Zeit der Orakel und Weissagungen, die Tage zwischen den Jahren. Diese Zeit gilt als besonders geheimnisvoll und wird von vielen überlieferten Brauchtümern begleitet. Wir holen grüne Zweige ins Zimmer, schmücken sie prächtig, feiern mit großem Glockengeläute die Geburt des Christkindes, lassen es an Silvester so richtig krachen und begrüßen am Dreikönigstag umherziehende Sternsinger. Räuchermännchen, Christbaumschmuck, Krippen und Co. sind heute noch als traditionelle Brauchtümer lebendig. Während Jochen Seidel durch einen Teil des winterlichen Henkelparks führt, erzählt Eva-Maria Gerstkamp von den Ursprüngen der Raunächte mit ihren Mythen und nimmt sie bei einem Blick in unsere tiefste Vergangenheit mit.
Bei Fackelschein und Lagerfeuer bietet Ihnen der Coffeewagen DIMAZZO im Anschluss Glühwein und allerlei Kaffeespezialitäten zum Aufwärmen an.
Treffpunkt: Donnerstag, 28. Dezember, um 15 Uhr am Eingang des Henkelparks (Bahnhofstraße in Unkel neben der Volksbank).
Begrenzte Teilnehmerzahl, Hunde können nicht mitgeführt werden.
Voranmeldung per E-Mail an h.j.seidel@web.de, Gebühr: 5 Euro.
Der Veranstalter (Stadt Unkel) bittet um das Tragen von festem Schuhwerk.