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Bad Ems-Nassau aktuell Ausgabe Bad Ems
Ausgabe 11/2026
Öffentliche Bekanntmachungen und sonstige Mitteilungen
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Am Sonntag, den 22.02.2026, und Montag, den 23.02.2026 hatten wir in Weinähr für kurze Zeit einen kleinen Wasserfall im Ort.

Der Ummelbach - im Weinährer Sprachgebrauch als „Ommelbach“ bekannt - fließt in Weinähr vom alten Wasserhaus über Hinterwiesen in Richtung Gelbach. Früher als kleiner Bach neben einem schmalen Fußpfad - heute unterirdisch in einer Verrohrung unter der Straße Hinterwiesen runter zur Hauptstraße. Sprich heute sieht man den Ummelbach eigentlich nicht mehr, sondern man hört diesen nur noch bei höherem Wasserstand.

Nun konnten quasi alle Weinährer den Ummelbach wieder sehen. Der Grund war ein verstopfter Rohreingang, welcher sich in den letzten Jahren immer mehr mit Unrat, Geröll und lehmigen Boden zugesetzt hat, so dass am 22. Februar sich das Wasser so angestaut hat, dass dieses über die Verrohrung über ein Privatgrundstück (zum Glück noch unbebaut) auf die Straße Hinterwiesen lief.

Aufgrund der Verrohrung und einer möglichen Verstopfung, sowie die Hoffnung auf Plänen überhaupt den Rohreingang zu finden, wurde sonntags noch Kontakt mit dem Bereich Abwasser der VG aufgenommen. Daraufhin wurde dann auch Kanal Wambach hinzugezogen, um die Verstopfung in der Verrohrung zu lösen. Dies gelang auch temporär, sodass man nun zumindest wusste, wo der Einlauf der Verrohrung grob lag. Nur temporär, weil der Einlauf so zugesetzt war, dass sich dass Rohr in kürzester Zeit wieder zusetzte. Ein händisches Freimachen wurde nach mehreren Stunden erfolglos abgebrochen. Es war unmöglich hier etwas händisch zu erreichen.

Da wir uns hier am Waldrand bewegt haben und schon einige ähnliche vorsorgliche Maßnahmen gemeinsam mit dem Forst gemacht haben, haben wir diesen mit hinzugezogen. Um das Problem schnellstmöglich und dann vor allem kurzfristig nachhaltig zu lösen, blieb uns nur der Einsatz eines Baggers. Glücklicherweise konnten wir kurzfristig ein uns bekanntes Unternehmen, was solche arbeiten auch schon im Sülzbachtal für uns gemacht hat, noch für den Montag organisieren. Der Bagger hat dann dein Einlauf der Verrohrung ordentlich ausgekoffert, sodass um den Einlauf alles frei ist und noch etwas Puffer bei mehr Wasser vorhanden ist. Als wir dabei den Unrat und die Massen an Erde gesehen haben, wurde auch klar warum ein händisches Freimachen aussichtslos war, denn das Rohr war ging quasi im Schlamm unter.

Dank dem Bagger haben wir jetzt mittelfristig erst einmal Ruhe an dieser Stelle. Allerdings möchten wir hier noch eine langfristige Lösung schaffen, z.B. mit Wassersteinen um den Rohreingang und vorab noch einen Rechen platzieren, der Unrat vorab auffängt. Hierzu sind wir bereits mit der VG im Gespräch.

In diesem Zuge werden wir auch das Thema Hochwasserschutz wieder an den entsprechenden Stellen anschieben. Hierzu zählt u.a. auch die Stützmauer am Gelbach, wo die Planung nun beginnt - deshalb auch an den Mauern die aktuellen Markierungen - hierzu in kürze dann auch weitere Informationen.