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Verbandsgemeinde Bad Ems aktuell
Ausgabe 14/2019
Behördliche Nachrichten
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B 49, Pfaffendorfer Brücke - Verkehrseinschränkungen nötig

Die Ergebnisse der jüngst durchgeführten Sonderprüfung der Pfaffendorfer Brücke haben das Erfordernis einer alsbaldigen Erneuerung dieses Bauwerkes bestätigt. Die Schädigungen haben sich seit der letzten Hauptuntersuchung vor drei Jahren zum Teil deutlich verstärkt.

Die Planungen zum Neubau der Brücke laufen auf Hochtouren. In absehbarer Zeit soll das für das Baurecht erforderliche Planfeststellungsverfahren begonnen werden, dessen Zeitdauer aber noch nicht absehbar ist. Danach wird der Neubau EU-weit ausgeschrieben und ein Bauauftrag erteilt. Da die neue Brücke zunächst neben der alten hergestellt wird, wird es dann noch etwa zwei weitere Jahre dauern, bevor die heutige Brücke planmäßig aus dem Verkehr genommen und abgerissen wird. Insgesamt könnte es also mindestens vier Jahre bis zur kompletten Fertigstellung der neuen Brücke dauern.

Um die Gebrauchstauglichkeit und Standsicherheit der bestehenden Brücke unter Verkehr für die nächsten Jahre sicher zu stellen, werden unmittelbar die jeweils rechten Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen für jeglichen Verkehr gesperrt. Darüber hinaus dürfen Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 30 Tonnen dieses Bauwerk künftig nicht mehr befahren und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen lediglich mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Die Zufahrt von der Emser Straße aus auf die Pfaffendorfer Brücke (Brückenstraße) wird für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungsstrecken dafür, wie auch für Schwerlast- und Durchgangsverkehr, werden ausgeschildert, zum Teil weiträumig bis auf die umgebenden Autobahnen. Alle weiteren Zu- und Abfahrten und damit die Anschlüsse an das umgebende Straßennetz bleiben bestehen. Radfahrer- und Fußgängerverkehr bleibt uneingeschränkt wie bisher gewährleistet; auch der Linienbusverkehr. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird in der 14. Kalenderwoche beginnen.

Darüber hinaus werden unverzüglich weitere Untersuchungen und Verstärkungs- bzw. Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Sobald diese abgeschlossen sind, wird auf der Brücke eine dritte Fahrspur eingerichtet, so dass mittels einer Wechselspurschaltung in den morgendlichen Spitzenstunden stadteinwärts wie bisher wieder zwei Fahrspuren und ab nachmittags umgekehrt stadtauswärts zur Verfügung stehen. Damit ist voraussichtlich im Laufe dieses Jahres zu rechnen.

Bis dahin wird die Leistungsfähigkeit dieser für unsere Stadt sehr wichtigen Verkehrsachse, gerade auch unter Berücksichtigung der derzeitigen Bauarbeiten an der Südbrücke, deutlich eingeschränkt sein.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.

In der kommenden Woche laden die Stadt Koblenz und die IHK Behörden- und Firmenvertreter ein, um über Möglichkeiten der Verkehrsverlagerung oder -entzerrung zu sprechen.