Die für die Bürgerinnen und Bürger derzeit wichtigste Baustelle in der Gemeinde ist der Ringmauerweg. Hier erneuern die Wasserwerke der Verbandsgemeinde die Zu- und Abwasserleitung der Gebäude. Die bestehenden Leitungen sind viele Jahrzehnte alt und müssen daher dringend erneuert werden. Aufgrund der Lage des Ringmauerweges und der beengten Verhältnisse können die Arbeiten nur unter einer Vollsperrung durchgeführt werden. Dies bedeutet für die Anwohner/-innen starke Einschränkungen. Die Anfahrt zu den Häusern ist über mehr als drei Monate nicht möglich, auch sind Müllentsorgung und Versorgung der Häuser nicht möglich. Viele Probleme also, mit denen man sich auseinandersetzen muss.
Um von vorneherein die Einschränkungen möglichst klein zu halten und aufkommende Fragen ausführlich klären zu können, hat die Ortsgemeinde zu einer Bürgerversammlung der Betroffenen in das Rathaus/Alte Schule eingeladen. Von dieser Einladung wurde reger Gebrauch gemacht. Eigentlich waren fast alle Betroffenen anwesend. Zur Fachlichen Auskunft konnten unter anderem Vertreter der VG-Wasserwerke, der Planer der Maßnahme, Vertreter der ausführenden Firma Eurovia, die Firma Syna sowie ein Mitarbeiter der Verbandsgemeinde von der Ortsbürgermeisterin begrüßt werden.
Der Vertreter der Wasserwerke Herr Plischka gab zu Anfang einen Überblick über die durchzuführenden Arbeiten. Die Bürgerinnen und konnten hier schon Ihre Fragen zu dem Projekt stellen. Zusammen mit dem Planer, Herr Ebben, konnten alle Fragen ausführlich geklärt werden. Ein großes Thema war selbstverständlich die eingeschränkte Erreichbarkeit der Gebäude für die nächsten dreieinhalb Monate. Es mussten Lösungen gefunden werden z.B. für die Müllentsorgung. Diese konnte mit der die Baumaßnahmen durchführenden Firma organisiert werden. Das Feedback nach den ersten Arbeiten ist zu diesem Thema absolut positiv. Der Vertreter der Firma Syna, Herr Fröhlich, erklärte die Maßnahmen, die zur Modernisierung der Stromversorgung gleichzeitig durchgeführt werden. Hier wird einfach die Gunst der Stunde genutzt. Langfristig soll die Versorgung der Gebäude über Dachständer durch Erdleitungen ersetzt werden. Die Arbeiten dazu werden aktuell schon durchgeführt. Herr Anderie von der VG Bad Ems/Nassau konnte noch einiges erklären zu dem Verfahren der Abrechnung der Maßnahme. Hierbei müssen aber noch die neusten politischen Veränderungen im Land berücksichtigt werden.
Es wurden alle Fragen im Verlaufe der Versammlung ausführlich behandelt und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürgern konnten zum Teil noch berücksichtigt werden. Die Ortsgemeinde war gefordert, die Parksituation zu entschärfen, auch hier wurde eine Lösung gefunden.
In Ihrem Schlusswort betonte die Ortsbürgermeisterin, Kommunikation ist alles. Sollten Probleme oder Sorgen auftauchen, ist die Ortsgemeinde jederzeit als Ansprechpartner erreichbar. Es findet auch jede Woche ein sogenannter Jour Fixe statt, bei dem alle Beteiligten den Stand der Arbeiten sowie jegliche Probleme besprechen. Wo Abhilfe geschaffen werden kann, wird dies getan.
Für die Mitarbeit aller, ob Bürgerinnen und Bürger, der beteiligten Unternehmen und der Verwaltung möchte sich die Ortsverwaltung ausdrücklich bedanken.
Information zur nächsten Bürgerinformationsversammlung: Am 2. Juni findet in der Lahntalhalle ein Impulsvortrag zum Thema "Katastrophenschutz" statt. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.