Die Bundesregierung strebt mindestens 15 Millionen vollelektrische Pkw bis 2030 auf Deutschlands Straßen an. Stand Ende 2025 waren bereits ca. 1,5 Millionen Elektroautos zugelassen, wobei die Anzahl natürlich je nach Quelle und Stichtag variiert. Außer Frage steht aber, dass die Anzahl stetig zunimmt.
Entscheidend für einen Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist auch der beschleunigte Ausbau einer flächendeckenden und bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur. Aufgrund dessen ist vom Ladesäulenbetreiber wattif Europe GmbH ein Ladeinfrastrukturkonzeptin der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau erstellt und seitens der Verwaltung der Bau von E-Ladesäulen im Rahmen des Förderprogramms KIPKI angemeldet worden.
Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung sind Firmen für den Bau und die Inbetriebnahme - auf Grundlage eines Leistungsverzeichnisses - zur Abgabe eines Angebots aufgefordert worden. Auch für die Ortsgemeinde Dausenau ist eine E-Ladesäule am Parkplatz Kappesfeld ausgeschrieben worden. Der Auftragsvergabe wurde vom Gemeinderat bereits Ende 2025 zugestimmt. Dr. Stefan Hecker, Klimaschutzmanagement der Verbandsgemeinde Bad Ems Nassau, kümmert sich mit der Ortsverwaltung um diesen Projekt.
Aktuell sind einige Parkplätze für die Bereitstellung dieser E-Ladesäule am Parkplatz am Kappesfeld, unmittelbar an der B 260, gemeinsam mit Mitabeitern des städtischen Bauhofs Bad Ems gesperrt worden. Die Errichtung der E-Ladesäule soll noch im Juli geschehen.