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Verbandsgemeinde Bad Ems aktuell
Ausgabe 36/2019
Öffentliche Bekanntmachungen und sonstige Mitteilungen
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„Heckebock“-Preisträger ging in die Luft

Nach der Landung

Ballon über dem Arzbacher Wald

Preisträger Hans Jürgen Ningel

Traumhaftes Erlebnis für Hans Jürgen Ningel

Endlich war es soweit: Nach monatelangem Warten auf das richtige Wetter starteten am Freitag des Bartholomäusmarktes drei Heißluftballons mit insgesamt 21 Mitfahrern vom alten Arzbacher Sportplatz in den blitzeblauen Nachmittagshimmel. Mit dabei war auch unser Mitbürger Hans Jürgen Ningel, der diese Fahrt als den von den Mitgliedern des Gemeinderates gestifteten 1. Preis der Heckebockverlosung bei der diesjährigen Kirmes gewonnen hatte. Organisiert hatte diesen „Act“ wieder unser Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs.

Alle Beteiligten waren in die Vorbereitungen mit eingebunden. So ging es zunächst an das Aufstellen des Korbes, danach wurde die rund 50 Meter lange Ballonhülle ausgelegt und die Sicherheitsseile überprüft. Mittels eines Gebläses wurde der bis zu 8000 cbm fassende Ballon mit kalter Luft gefüllt, die dann über einen Gasbrenner erwärmt wurde und damit den erforderlichen Auftrieb erhielt. Dann hieß es schnell zuzusteigen, um den Start „nicht zu verpassen“. Schnell erhoben sich die Ballons aus dem Arzbacher Wald. bis in eine Die Windrichtung wollte es so, dass die Fahrt über das Gebiet der Augst in Richtung Koblenz ging, wobei natürlich in der Ferne auch Nievern zu sehen war.

Der Ballon mit Hans Jürgen Ningel erreichte eine Höhe von nahezu 1400 m und erlaubte eine Perspektive wie Atmosphäre, die es nur im Rahmen einer solchen Fahrt zu erleben gibt. Die Festung Ehrenbreitstein und das Deutsche Eck wurden gestreift, vorbei an der Rheininsel Niederwerth, über das Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich bis zum Krater des abgerissenen Kühlturms des ehemaligen Kernkraftwerkes. Und das alles in Miniaturform von oben. Nach der etwas holprigen Landung auf einem Stoppelfeld kurz hinter Kettig waren alle Teilnehmer ob des Erlebten begeistert. Ganz besonders natürlich Preisträger Hans Jürgen Ningel, der - wie nach einer ersten Ballonfahrt üblich - nach dem Ablöschen einer brennenden Haarlocke mit Sekt - in den Ballonfahrer-Adelsstand erhoben wurde. Die[L3] ganze Szenerie bei einem leuchtend roten Horizont im Hintergrund und für alle Teilnehmer mit einem Glas Sekt in der Hand: Was will man mehr?

Lutz Zaun, Ortsbürgermeister