Vor einer Woche fand der zweite landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz statt. Nach Auswertung hunderter Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen und weiterer Beteiligter ist eine positive Gesamtbilanz zu ziehen.
Bisher gingen knapp 450 Rückmeldungen ein, deren Auswertung viele Informationen lieferte.
Neben den mehrheitlich positiven Rückmeldungen über erhaltene Warnmeldungen sei das Landesamt auch über Fälle informiert worden, in denen die Warnmeldung über die verschiedenen Kanäle verspätet eingetroffen oder die Empfängerinnen und Empfänger nicht erreicht habe.
„Viele Hinweise erreichten uns auch bezüglich der kommunalen Warnmittel, hier vor allem die Sirenen. Dank der überwiegenden zentralen Auslösung der Leitstellen konnten kleinere Ausfälle während der Probewarnung zeitnah identifiziert werden. Dadurch kann zukünftig ein größerer Wirkungsgrad erreicht werden. Die an uns herangetragenen Informationen werden derzeit den verschiedenen Kommunen zugeordnet und im Nachgang an diese weitergegeben. Wegen aller Rückmeldungen erfolgt ein Kontaktaustausch über die Hintergründe und der Austausch zu möglichen Verbesserungen“, so Schubert weiter
Besonders erfreulich seien in diesem Jahr die Rückmeldungen über die gestiegene Akzeptanz der Warntage sowie Mitteilungen von Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern, die sich aus den verschiedensten Ländern der Welt meldeten, da sie aufgrund der abonnierten Orte in Warn-Apps auch im Ausland über die Probewarnung informiert wurden.
Information:
Bundesweiter Warntag ist am 10. September 2026 (immer am zweiten Donnerstag im September) und der nächste landesweite Warntag am 11. März 2027 (immer am zweiten Donnerstag im März).