Liebe Diezerinnen und Diezer,
ich hoffe, Sie alle hatten einen freudvollen und geselligen Sonntag auf dem Diezer Frühlingsmarkt. Und weiter geht es an diesem Wochenende mit dem Diezer Frühlingsfest, dass auf dem ehemaligen Bolzplatz unterhalb der neuen Lahnbrücke stattfindet. Das im letzten Jahr zum ersten Mal durchgeführte Fest hat viele Besucher angelockt, die viel Freude, Spaß und gesellige Stunden mit Freunden und Bekannten erlebt haben. Wie Organisator Torsten Behr erklärt, ist das heutige Frühlingsfest eine neue Form der Diezer Kirmes und des Frühlingsfestes, die es beide früher gab. Freuen wir uns auf hoffentlich gutes Wetter, tolle Fahrgeschäfte und ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot.
Die Arbeiten zur Sanierung der Bismarckbrücke sind in vollem Gange. Diese Woche wird die Fußgängerbehelfsbrücke über die Aar installiert. Schwierig war die Kontaktaufnahme mit einigen Versorgern, Telekom und Vodaphone, die zwingend ihre Leitungen umlegen mussten, um keine weitere Verzögerung im Bauablauf entstehen zu lassen.
Die Stadt befindet sich, wie allen bekannt ist, im Stadt-Entwicklungsprozess. Dazu gehört auch jedes Jahr ein Tag der Städtebauförderung der eigentlich am 09. Mai stattfindet. An diesem Aktionstag präsentieren Kommunen Projekte, Planungen und Erfolge die durch die Städtebauförderung realisiert wurden oder realisiert werden sollen. Wir haben uns entschieden, diesen Tag auf den 07. Mai zu verlegen, um gemeinsam mit dem ersten „Donnerstagstreff“ die BürgerInnen über das weitere Vorgehen in diesem Prozess zu informieren. Unser Zentrenmanagement, dass seine Arbeit erst vor kurzem aufgenommen hat, wird ab 18:00 Uhr mit einem Aktionsstand auf dem Diezer Marktplatz vertreten sein. BesucherInnen haben die Möglichkeit sich über die Arbeit des Zentrenmanagements zu informieren, einen Überblick über geplante Maßnahmen zu erhalten und direkt ins Gespräch zu kommen. Ein Plantisch veranschaulicht die Maßnahmen und die eine oder andere Überraschung lädt zum Mitmachen ein. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.
Und wie geht es mit den Bauarbeiten und der energetischen Sanierung an unserer Halle am Wirt weiter? Diese soll ja mit einer erdgekoppelten Wärmepumpe beheizt werden. Als erdseitige Wärmequelle sollen dort Erdwärmesonden errichtet werden. Zur Erkundung des Untergrundes und die anschließende Durchführung eines Geothermal Response Tests wurde vom 31.03 - 07.04.2026 eine Probebohrung mit einer geplanten Bohrtiefe von 150 m durchgeführt. Die Bohrung wurde zunächst als Spülbohrung begonnen und aufgrund der Härte des Festgesteins bei 30 m Tiefe auf die Imlochhammer-Technik umgestellt. Der Durchmesser der bis 7,5 m Tiefe mitgeführten Schutzverrohrung lag bei 178 mm, der eingesetzte Meißel besaß einen Durchmesser von 152 mm.
Der Grundwasserstand wurde am Morgen des 31.03.2026 mit ca. 4 m unter Geländeoberfläche eingemessen. Verstärkte Grundwasserzutritte wurden ab ca. 102 m Tiefe aufgezeichnet. Bei 110 m Tiefe wurde ein kleinerer Hohlraum angetroffen, der auf eine Verkarstung des Dolomitgesteins hinweist. Was dann passierte hat alle ein wenig in Unruhe verseztz. Ab 130 m Tiefe wurden im benachbarten Bachlauf aufsteigende Luftblasen registriert, die wahrscheinlich im Zusammenhang mit der für das Fördern des Bohrkleins eingesetzten Druckluft entstanden sind. In Rücksprache mit der „der Unteren Wasserbehörde -SGD Nord“ wurde die Bohrung deshalb am 02.04.2026 aus Sicherheitsgründen vorzeitig bei 134 m Tiefe beendet.
Die Erdwärmesonde konnte anschließend bis 130 m Tiefe eingebaut werden.
Im Anschluss erfolgte die Verpressung im Kontraktorverfahren von unten nach oben mit dem Verfüllmaterial. Der Verfüllvorgang wurde am 07.04.2026 erfolgreich beendet.
Wir sind alle glücklich, dass alles gut verlaufen ist.
Mit Sonne im Herzen - wir sehen uns!