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DIEZeitung - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Diez
Ausgabe 19/2026
Kirchliche Nachrichten
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Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esterau

Musikalischer Gottesdienst zum Jubiläum

Holzappel feierte den 200. Geburtstag der Johanneskirche mit vielen Chören

Aus Anlass des 200jährigen Jubiläums (1826-2026) lud die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esterau zu einem musikalischen Gottesdient in die 2024/25 umfassend renovierte Kirche ein. Für das musikalische Programm sorgten die verschiedenen Chöre der Esterau-Gemeinden, die ihr vielseitiges Können eindrucksvoll unter Beweis stellten. Jörg Meister begrüßte im Namen des Kirchenvorstandes die Besucher. Das Flötenensemble „Allegretto“ aus Holzappel eröffnete das Musikprogramm mit Händels Ouvertüre der „Feuerwerksmusik“. Ein erster Höhepunkt war die Darbietung des Kinderchors „Schmetter“linge. Unter der Leitung von Jutta Wilhelm-Montabaur (Eppenrod) trugen sie mehrere Lieder vor (u.a. Tiritomba, Frau FüLing- Kommt der Frühling, Alle Vögel sind schon da und Singen ist ne coole Sache), die mit viel Beifall bedacht wurden. Pfarrer Oliver Sigle gestaltete mit besinnlichen Textvorträgen die Liturgie.. Dann betrat der Esterau-Chor den zur Bühne umfunktionierten Altarraum. Unter der Leitung von Cornelia Blanche sangen sie „Here I am, Lord“ und „Gott mag segnen“.

Pfarrer Sigle schaute vorab auf die Bedeutung des ursprünglichen Pfingstfestes und offenbarte seine Gedanken zum Bau einer Kirche. Die Chorgemeinschaft Geilnau gefiel mit „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und dem schwungvoll vorgetragenen „Freedom ist coming“. Der gemischte Chor stand unter der Leitung von Carl Henrich. Wolfgang Haberstock dirigierte den Frauenchor aus Langenscheid. Sie brachten das „Laudate Dominum“ und „May the Road Rise“ zu Gehör. Es schlossen sich Fürbitten und Vater unser an, wonach die Freizeitsänger aus Dörnberg-Hütte unter der Leitung von Udo Schäl Aufstellung nahmen. Zur Gitarrenbegleitung trugen sie „Danke“ und „Vater unser“ vor. Das insgesamt anspruchsvolle und sehr abwechslungsreiche Programm beendete Pfarrer Sigle mit dem Segen. Danach war Gelegenheit eine Fotoausstellung zur 200jährigen Baugeschichte der Johanneskirche in Augenschein zu nehmen.