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DIEZeitung - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Diez
Ausgabe 21/2026
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Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V.

Heizen mit Pelletheizung als nachhaltige Alternative?

Der Einsatz eines Heizkessels mit fester Biomasse (u. a. Pellets, Stückholz, Hackschnitzel) ist interessant für Bestandsgebäude, in denen andere Lösungen nicht sinnvoll oder machbar sind. Das können denkmalgeschützte oder schwer sanierbare Gebäude sein.

Eine typische Pelletheizung besteht aus einem Pelletkessel, der die Wärme für die Heizung und zur Warmwasserbereitung erzeugt. Neben einem Pufferspeicher gibt es ein Fördersystem, das die Pellets aus dem Pelletlager automatisch zum Kessel transportiert. Das Pelletlager sollte so groß sein, dass es den Jahresbedarf der Pellets bevorraten kann. Dadurch hat dieses Heizsystem einen hohen Platzbedarf. Auf die regelmäßige Wartung sollte bei einer Pelletheizung nicht verzichtet werden, um Störungen zu verhindern und eine möglichst hohe Effizienz sicherzustellen.

Die Investitionskosten für eine Pelletheizung liegen zwischen 30.000 und 45.000 Euro. Das beinhaltet neben allen wichtigen Komponenten auch das Pelletlager. Diesen hohen Investitionskosten stehen aktuell relativ niedrige Heizkosten gegenüber.

Allerdings steht Holz für die energetische Nutzung nicht unbegrenzt zur Verfügung. Daher hat ein nachhaltiger Umgang mit dem Rohstoff Holz oberste Priorität. Nachhaltigkeitssiegel geben einen Hinweis darauf, dass die Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.

Der Energieberater hat am Donnerstag, dem 18. Juni, von 13.30 bis 18 Uhr Sprechstunde in Diez in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 101, Louise-SeherStraße 1. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Anmeldung unter Tel. 06432 501-246.

Energietelefon der Verbraucherzentrale: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei), montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.