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DIEZeitung - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Diez
Ausgabe 24/2026
Aus Vereinen und Verbänden
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4.000 Euro für das stationäre Hospiz

Dank Arthur Opel erhielt das stationäre Hospiz in Nassau abermals eine großzügige Spende. Der Lions Club Diez überbrachte 4.000 Euro.

Delegation des Diezer Lions Clubs überbrachte willkommene Spende

Hanne Benz, die Leiterin des stationären Hospizes in Nassau, hatte Grund zu großer Freude: Der Lions Club Diez überbrachte eine Spende in Höhe von 4.000 Euro. Dafür sagte Hanne Benz herzlichen Dank und gab den interessierten Gästen vor Ort Einblicke in den Betrieb des Hospizes.

Die Spende verdankt der Lions Club Diez seinem ehemaligen Mitglied Arthur Opel. Zu seiner Beerdigung hatte sich der Bauunternehmer Spenden für die Hospizarbeit gewünscht. Dabei kam eine Summe von über 7.000 Euro zusammen, welche vom Club auf 9.000 Euro aufgestockt wurde. So konnten die Lions neben dem Hospiz auch die Ambulanten Hospizdienste Rhein-Lahn und die Hospizdienste Limburg mit einer Spende bedenken.

Schon vor zwei Jahren hatte sich Arthur Opel zu seinem 90. Geburtstag Spenden für das stationäre Hospiz gewünscht. Dabei waren für das Nassauer Hospiz 8.000 Euro zusammengekommen und damals Dr. Schencking und Hanne Benz in Diez übergeben worden. „Die Hospizarbeit war ihm sehr wichtig“, erklärte sein Sohn Dirk Opel, der mit seiner Tochter Jule zur Spendenübergabe der Lions mit nach Nassau gekommen war.

Bei der Besichtigung zeigte sich die Diezer Delegation beeindruckt vom Hospiz. Zu ihr gehörten Lions-Präsident Torsten Biehl, Past-Präsident Matthias Lammert (MdL), Schatzmeister Frank Kaltheier, Jörg Holl und Rainer Illy. Hanne Benz zeigte das Wohnzimmer, die offene Wohnküche, ein Patientenzimmer und den Raum der Stille.

„Bei uns steht das Leben im Vordergrund. Hier wird gelebt und auch gelacht“, sagte Hanne Benz. Das Wohnzimmer mit gemütlichen Sitzmöbeln, Klavier und Puzzle-Tisch sei ein Allzweckraum. Hier wird Geburtstag gefeiert oder auch schon mal mit Freunden und Familie bei Bier und Pizza Fußball geschaut. Besondere Mühen wurden für die wohnliche und funktionale Ausstattung der Gästezimmer aufgewandt, wie Hanne Benz im Lärchenzimmer zeigte. Die Tatsache, dass die Zimmer keine Nummern, sondern Blumen- und Bäume-Namen haben, gefiel den Besuchern.

Alle der großzügigen Zimmer sind zum Mühlbach hin mit Blick in die Natur ausgerichtet. Alle verfügen sie über ein eigenes Bad, Kühlschrank und Wertfach. In ihrem Bett können die Gäste auf den Balkon und in den Garten geschoben werden. Alle Zimmer, in denen auch Angehörige mit übernachten können, sind mit biodynamischem Licht versehen.

Für die Pflege der Gäste stehen rund um die Uhr zwei Pflegefachkräfte zur Verfügung. Für die medizinische Versorgung sind im Wechsel drei Palliativmediziner verantwortlich. Küche und Reinigung erfolgen in Eigenregie. Außerdem gibt es zwei Hausmeister in Teilzeit.

Die Auslastung des Acht-Betten-Hauses ist gut, berichtete Hanne Benz. Sie erzählte auch von den Verabschiedungsritualen, die im Hospiz gepflegt werden. Sie reichen vom Baum der Erinnerung über das Gedenkbuch bis zu den halbjährlichen Gedenkfeiern. Froh sei man, dass man auch mit einem tollen Ehrenamtsteam gesegnet sei.