Die Vorsitzende eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und stellte die form- und fristgerechte Einladung fest. Dann wurde der Bitte um Erweiterung der Tagesordnung aus den Reihen der Ratsmitglieder stattgegeben.
Während des TOP 2 befassten sich die Gemeindevertreter mit den Anforderungen für die Ausschreibung eines Gemeindetraktors. Grundlage der Beratung waren die Erkenntnisse aus einem Treffen mit potenziellen Nutzern. Abwägend entschied sich der Rat für die kleinste Baureihe landwirtschaftlicher Standardtraktoren oberhalb eines Kommunaltraktors. Wobei man sich gegen ein elektrobetriebenes Fahrzeug aussprach. Zudem wurde die Möglichkeit geprüft, einen gebrauchten Traktor zu beschaffen. Als erforderliche Ausstattung wurden u. a. eine feste Kabine, ein Frontlader mit Hydraulik, eine Anhängerkupplung mit Kugelkopf, Allradantrieb, Heckmulde und ein kippbarer Anhänger festgelegt.
Genauso beriet und überarbeitete das Gremium in TOP 3 das Leistungsverzeichnis im Kontext mit der Erneuerung des Gabelsteins, auf dessen Grundlage Angebote für die Ausführung der Maßnahme eingeholt werden sollen.
Unter TOP 4 wurde der zweite Rettungsweg für das Dorfgemeinschaftshaus behandelt. Eine Beschlussfassung wurde jedoch zurückgestellt, da die Anwesenden die baulichen Gegebenheiten zunächst vor Ort besichtigen möchten.
Anschließend ging die Vorsitzende unter TOP 5 auf das Starkregenkonzept der Ortsgemeinde ein. Dieses ist online verfügbar und bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Hinweise auf potenzielle Gefahrenstellen einzutragen. Darüber hinaus werde seitens der Verbandsgemeinde an einem übergeordneten Gesamtkonzept gearbeitet, dessen Vorstellung zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen ist.
Im Hinblick auf die Verkehrssituation im Ort beschäftigte sich der Gemeinderat mit möglichen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung. Insbesondere für den außerörtlichen Streckenabschnitt zwischen dem „Bocker Haus“ und dem Ortsschild wird die derzeit zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse als zu hoch angesehen. Daher sprach sich der Rat dafür aus, eine Verkehrsschau mit den zuständigen Behörden anzuregen, um mögliche Geschwindigkeitsbegrenzungen zu prüfen. Darüber hinaus soll ein Angebot für ein solarbetriebenes Geschwindigkeitsanzeigesystem eingeholt werden. Innerhalb der Ortslage sollen zunächst Geschwindigkeitsmessungen durch die Verbandsgemeinde durchgeführt werden. Auf Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse soll dann über weitere Maßnahmen entschieden werden.
Unter dem Punkt „Mitteilungen der Ortsbürgermeisterin und Anfragen der Ratsmitglieder“ (TOP 7) informierte die Vorsitzende über verschiedene laufende Angelegenheiten. Dazu gehörte der beabsichtigte Austausch des bisherigen Defibrillatormodells im Dorfgemeinschaftshaus auf eine aktuelle Variante; das Angebot der Gruppe „Meffert Bomber“, die Ihre Unterstützung bei der Reparatur des beschädigten Zauns am Bolzplatz zugesagt haben, wofür die Gemeinde das Material stellen will.; die Vorbereitung einer Bürgerversammlung zur beabsichtigten Neugestaltung des Friedhofgeländes, eine Anfrage bei der Verwaltung wegen eines Gehwegausbaus am Feuerwehrgerätehaus sowie die Beschaffung von Kabelbrücken für Veranstaltungen im Ort auf Anregung der Wehr. Außerdem sollen Landwirte auf die Gefahren nicht zurückgebauter mobiler Weidezäune hingewiesen werden, weil sich darin Wildtiere verfangen können und die Tatsache, dass der Umwelttag auf den 12. September verlegt wurde.
Aus dem Rat wurden folgende Themen angesprochen: Die wiederholte illegale Müllentsorgung an der alten Sandkaut; die Beschädigungen an Hundekotbehältern durch Aufkleber und Plakate; organisatorische Fragen zu der nächsten Jagdgenossenschaftssitzung und die verzögerte Bereitstellung von Ratsprotokollen durch die Verwaltung; das ergebnislose Gespräch mit der ARGE Tunnelbau; die fehlenden Informationen zu möglichen Ausgleichsmaßnahmen für den Brückenneubau in Balduinstein; das Wiederaufstellen der Tischtennisplatte für die Sommerzeit sowie Schäden auf dem Spielplatz, ebenfalls soll hier der Sand ausgetauscht werden. Weiterhin wurde auf die Umsetzung des Dorferneuerungskonzepts hingewiesen. Daneben sollen Reststeine aus dem Tunnelportal in der Gemeinde aufgestellt und mit einer Infotafel versehen werden.
Während des Punktes „Verschiedenes“ lagen dann keine Wortmeldungen vor.
Wobei auch im sich anschließenden nicht öffentlichen Teil der Sitzung keine Beschlüsse gefasst wurden.