Der Vorsitzende eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass form- und fristgerecht eingeladen wurde.
Während der in Tagesordnungspunkt (TOP) 2 anberaumten Einwohnerfragestunde war niemand erschienen.
Anschließend änderte der Gemeinderat die Hauptsatzung Geilnaus. Im Zusammenhang mit dem Mitteilungsblatt als Bekanntmachungsorgan der Verbandsgemeinde Diez wurde der Passus gestrichen, wonach dieses jedem Haushalt kostenlos zuzustellen ist. Dabei wurde ausdrücklich betont, dass die Verteilung weiterhin in der bisherigen Form erfolgen soll. Ein verbindlicher Anspruch auf Zustellung lässt sich aus dem neuen Satzungswortlaut jedoch nicht mehr ableiten. Zudem wurde die bisherige Bezeichnung des Ratsinformationssystems „ALLRIS“ gestrichen, um künftig nicht auf einen bestimmten Programmanbieter festgelegt zu sein (TOP 3).
In TOP 4 übertrug der Gemeinderat Haushaltsermächtigungen vom Haushaltsjahr 2025 in das von 2026 gemäß § 17 Abs. 1 GemHVO.
Im Rahmen der Mitteilungen des Ortsbürgermeisters und der Anfragen der Ratsmitglieder (TOP 5) wurden die Anwesenden über verschiedene Angelegenheiten informiert. So beteiligt sich die Ortsgemeinde mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag am Nachbarschaftshilfeverein in der Esterau. Zur geplanten Ortsapp wurde mitgeteilt, dass die Verbandsgemeinde ein Angebot für alle Ortsgemeinden eingeholt hat, das unter anderem die Einrichtung eines Vereinsaccounts in jedem Ort ermöglichen würde. Der Gemeinderat erörterte hierzu den möglichen Nutzen für Geilnau und die hier ansässigen Vereine.
Im Übrigen sollen an beiden Bushaltestellen neue Haltestellenschilder aufgestellt werden. Zudem wurde über eine Begehung mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Richtung Schleuse berichtet. Hier ist eine Verbreiterung des Leinpfads erforderlich. Das weitere Vorgehen soll bei der für den Herbst geplanten Einwohnerversammlung vorgestellt werden.
Auch die Planung eines Mobilfunkmasts war Gegenstand einer Baubegehung.
Zur Nahwärmeplanung wurde darüber informiert, dass eine Rückmeldungsveranstaltung mit der Möglichkeit zur digitalen Zuschaltung geplant ist. Der Gemeinderat regte an, die Ergebnisse und die dazugehörige Präsentation ebenfalls im Rahmen der geplanten Einwohnerversammlung vorzustellen. Abschließend wurde informiert, dass Frau Daubach-Ott im Katastrophenfall als Jodtablettenbeauftragte zuständig ist.
[Weitere Informationen zu der Sitzung erhalten Sie auf unserer Internetseite unter Ratsinformation]