Die Vorsitzende eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass form- und fristgerecht eingeladen wurde. Ihrer anschließenden Bitte um Erweiterung der Tagesordnung wurde zugestimmt.
Während der in TOP 2 anberaumten Einwohnerfragestunde war niemand erschienen.
Dann versagte die Gemeinde gemäß § 36 Baugesetzbuch (BauGB) ihr Einvernehmen zu einem geplanten Bauvorhaben (TOP 3).
In TOP 4 übertrug man Haushaltsermächtigungen vom Haushaltsjahr 2025 in das von 2026 gemäß § 17 Abs. 1 GemHVO.
Im Rahmen der geplanten Renovierung der Königsteinhalle befasste sich der Gemeinderat mit der Vergabe der Aufträge (TOP 5.1 - 5.2) für die Ausstattung einer Aufwärmküche und einer Kühlzelle. Für beide Leistungsbereiche lagen jeweils drei Angebote vor. Im Zusammenhang mit der Aufwärmküche wurden insbesondere deren Ausstattung und die vorgesehene Anbindung an die Theke erörtert. Hierzu ist ein kleiner Durchgang zu dem Ausschank hin vorgesehen. Dabei wurde zudem die Möglichkeit angesprochen, den vorgesehenen Hängeschrank aus dem Angebot herauszunehmen. Auch die Ausstattung und Konfektionierung der Kühlzelle waren Gegenstand einer ausführlichen Beratung. Im Mittelpunkt stand dabei die Möglichkeit eines alternativen Bodenbelags aus Edelstahl oder Aluminium-Riffelblech sowie die Konstruktion des Außenaggregats. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere die Einhaltung eines üblichen Geräuschpegels und eine möglichst energiesparende Ausführung thematisiert. Die entsprechenden Punkte sollen vor der endgültigen Realisierung noch mit dem Anbieter abgestimmt werden. Der Auftrag für die Lieferung und Installation der Kühlzelle wurde ebenfalls entsprechend dem Beschlussvorschlag vergeben. Für die möglichen Änderungen am Bodenbelag und die weiteren besprochenen Anpassungen wurde ein Aufschlag von bis zu 20 Prozent eingeplant.
Während des Punkts „Verschiedenes“ (TOP 6) und den Mitteilungen der Ortsbürgermeisterin sowie den Anfragen der Ratsmitglieder (TOP 7) wurden folgende Sachverhalte besprochen:
Im Hinblick auf den Umbau der Königsteinhalle wurde mitgeteilt, dass der Bauzeitenplan erst nach dem 19. August erstellt werden kann. Der Rücklauf der hierzu angeforderten Angebote wurde durch die Verbandsgemeinde entsprechend terminiert. Zu den nächsten Sitzungsterminen wurde vereinbart, dass der Gemeinderat am 15. September zusammentritt, während der Termin am 13. Oktober ebenfalls vorerst bestehen bleibt.
Im Zusammenhang mit der Elektroinstallation im Rahmen der Arbeiten der Königsteinhalle wurde auf den am 12. Mai 2026 gefassten Grundsatzbeschluss zur Renovierung hingewiesen. Die Verbandsgemeinde und die beauftragten Planer prüfen und werten die eingegangenen Angebote auf Grundlage dieses Beschlusses und der vorliegenden Massenermittlung fachlich und objektiv im Interesse der Ortsgemeinde aus. Eine weitere Beschlussfassung durch das Gremium ist daher nicht erforderlich. Das bereits erstellte Farbkonzept für die Halle, das auf den gelben Wandstreifen verzichtet und Bistrotische vorsieht, fand im Gemeinderat mehrheitlich Zustimmung. Im Übrigen sollen die Stühle stapelbar und die Tische gut handhabbar sein. Darüber hinaus wird eine grafische Visualisierung mit hellen Fensterrahmen vorbereitet werden und die Kosten zur Folierung einiger Fenster abgefragt.
Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Gemeindemitarbeiter Kummer ihre Tätigkeit für den Ort aus gesundheitlichen Gründen beendet haben, wobei hierfür Ersatz gesucht werden soll. Aus dem Gemeinderat wurde außerdem nach den Kosten für die Bewässerung des hiesigen Rasenplatzes gefragt. Genauso wurde eine erneute Anfrage per E-Mail durch einen Anwohner zur Kenntnis genommen.
Im Hinblick auf den Holzeinschlag wurde angeregt, mit dem zuständigen Förster zu klären, weshalb mehr Holz eingeschlagen wurde als ursprünglich vereinbart. Auch die Schranke im Forst zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen war Gegenstand der Erörterung, weil diese derzeit problemlos umfahren werden kann, hier wurde vorgeschlagen, dort einen Findling zu platzieren.
Abschließend wurde über eine geplante Sperrung der Strecke Aull/Hambach durch den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz informiert. Diese soll im Zuge einer Sanierungsmaßnahme voraussichtlich fünf Monate dauern und erst nach Fertigstellung der Behelfsbrücke in Staffel erfolgen. Im Zusammenhang mit der dadurch zu erwartenden Verkehrsverlagerung wurde die Parksituation in der Langstraße und Bergstraße als besonders kritisch eingeschätzt.
[Weitere Informationen zu der Sitzung erhalten Sie auf unserer Internetseite unter Ratsinformation]