Die Vorsitzende eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass form- und fristgerecht eingeladen wurde. Ihrer anschließenden Bitte um Erweiterung der Tagesordnung wurde zugestimmt,
Während der in TOP 2 anberaumten Einwohnerfragestunde gab es keine Wortmeldungen, genauso lagen keine schriftlichen Anfragen vor.
In TOP 3 stimmten die Gemeindevertreter der Abstufung der K 30 auf Grundlage der vorliegenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zu. Im Zuge der Maßnahme erhält die Ortsgemeinde eine Ausgleichszahlung für die bislang unterlassene Unterhaltung. Zudem wurde über die zukünftige Durchführung des Winterdienstes auf der Strecke thematisiert.
Aufgrund der Mandatsniederlegung von Herrn Thomas Oltmann war im Rahmen von TOP 4 die Neubesetzung der dadurch vakant gewordenen Ausschusssitze erforderlich.
Danach übertrug man in TOP 5 Haushaltsermächtigungen vom Haushaltsjahr 2025 in das von 2026 gem. § 17 Abs. 1 GemHVO.
In TOP 6 nahmen die Gemeindevertreter den Bericht zum Stand des Haushaltsvollzugs zum 30. Juni 2026 zur Kenntnis. Trotz der unterjährigen Abweichungen bei einzelnen Einnahmen- und Ausgabenpositionen steht hier die allgemeine Haushaltsentwicklung im Blick. Insbesondere im investiven Bereich wurden bereits erhebliche Mittel eingesetzt, unter anderem für den Grunderwerb im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet „Hahnsfeld II“. Im Übrigen stehen die erhöhten Planungskosten für die Sanierung der Lahnblickhalle im Fokus, die allerdings durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden können.
Während des TOP 7 befassten sich die Gemeindevertreter mit der Sanierungsmaßnahme, dabei wurde beschlossen, hierfür einen Antrag auf Förderung aus dem I-Stock zu stellen. Wobei darüber hinaus in Haushaltsjahr 2027 auch Mittel zur Erstellung eines Dorferneuerungskonzeptes vorgesehen werden sollen. Dann wurde sich weiter im Hinblick auf die Sanierung der Toilettenanlage in der Halle für die Variante 6 entschieden, die aus einem Damen-WC, einem Herren-WC und einem weiteren Damen-WC im Kellergeschoss besteht. Damit bleibt diese erhalten und steht insbesondere den Besuchern des gemeindeeigenen Sportplatzes zur Verfügung.
Weiterhin wurde in TOP 8 und 9 zum einen über die Erneuerung des Bodenbelags im Bauhof und zum anderen über die Instandsetzung der Kegelbahn entschieden, wobei für beides bereits vorliegende Angebote angenommen wurden.
Anschließend beinhalteten die Mitteilungen der Ortsbürgermeisterin und die Anfragen der Ratsmitglieder folgende Themenbereiche: So wurde unter anderem über den eingegangenen Festsetzungsbescheid zur Kreisumlage, einem Stellplatzmietvertrag sowie über die Vorbereitungen zum diesjährigen Weihnachtsmarkt auf dem Campus-Gelände und zur Organisation des Seniorennachmittags informiert, wobei sich zu den letztgenannten Punkten Unterstützer aus dem Kreis des Rats fanden.
Weitere Informationen betrafen die noch ausstehende Rückmeldung zur Förderung der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, die ab 2027 durch die Verbandsgemeinde finanzierte Nutzung der Bimbes-App sowie die bevorstehende Neuvermietung der Hausmeisterwohnung in der Lahnblickhalle. Im Zusammenhang mit dem gemeindeeigenen Sportplatz wurde die Beschädigung des Platzes durch einen Dachs thematisiert. Dabei wurde auch über die Möglichkeit der erneuten Prüfung von Fördermöglichkeiten zur Erneuerung der Zaunanlage gesprochen.
Weiter wurde über ein Schreiben der Verbandsgemeindewerke im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Wirtschaftspläne 2027 berichtet, worin um Mitteilung gebeten wurde, ob in der Ortsgemeinde Ausbau oder Erschließungsmaßnahmen anstünden, worauf Beigeordneter Schuler auf die notwendige Entwässerung im Kontext mit dem geplanten Solarpark hinwies. Weitere Wortbeiträge betrafen die defekte Straßenbeleuchtung im Bereich Karlstraße/Obergasse sowie der mangelhafte Zustand des dortigen Schotterwegs. Wobei die Vorsitzende hierzu einen Vor-Ort-Termin mit der Verbandsgemeindeverwaltung anregen wird.
Zum Vorhaben des Multifunktionsplatzes „Lichte Eiche“ wurde mitgeteilt, dass die erforderlichen Unterlagen vollständig eingereicht worden seien und der Vorgang derzeit bei der unteren Wasserbehörde liege. Abschließend wurde über den Sachstand im Baugebiet informiert. Die EU-weite Ausschreibung sei abgeschlossen und die Verträge seien geprüft und die Umlegung sei zwischenzeitlich rechtskräftig, sodass der geplante Beginn der Umsetzung im Frühjahr 2027 voraussichtlich eingehalten werden könne.
Danach gab es unter dem Punkt „Verschiedenes“ keine Wortmeldungen, wobei noch mitzuteilen ist, dass im anschließenden nicht öffentlichen Teil der Sitzung keine Beschlüsse gefasst wurden.
[Weitere Informationen zu der Sitzung erhalten Sie auf unserer Internetseite unter Ratsinformation]