Die Vorsitzende eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und stellte die form- und fristgerechte Einladung fest, worauf Ihrer anschließenden Bitte um Änderung und Anpassung der Tagesordnung entsprochen wurde.
Während der in TOP 2 anberaumten Einwohnerfragestunde gab es keine Wortmeldungen.
Danach berieten die Gemeindevertreter den vorliegenden Forstwirtschaftsplan für 2026 und setzten das Budget wie vorgeschlagen in Kraft.
Wobei Revierförster Betz die Frage nach der Höhe des Aufwands für Wiederaufforstungen als gering beantwortete und klarstellte, dass die Schneisen im Wald Rückegassen seien, die im Zuge der Verkehrssicherungspflicht gemulcht worden wären. Im Übrigen wies er auf die Position Verbandsumlage in dem Zahlenwerk hin, die der Forstverband für die von der Verbandsgemeinde geleistete Verwaltungsarbeit zukünftig an die Kommune zahlen müsse.
Im Rahmen von TOP 4 wurde das vom Rechnungsprüfungsausschuss festgestellte Prüfergebnis des Jahresabschlusses für das Haushaltsjahr 2023 vorgestellt. Auf dieser Grundlage wurde der Ortsbürgermeisterin sowie deren Beigeordneten Entlastung erteilt. Ebenso erfolgte die Entlastung der Verbandsgemeindebürgermeisterin und deren Beigeordneten.
Unter TOP 5 fanden erste Beratungen zur Haushaltsplanung für das Jahr 2026 statt. Hierbei wurden die investiven Eckdaten des Budgets vorgestellt und einzelne Haushaltsansätze näher erörtert. Ein Schwerpunkt der Beratung lag im Bereich der Kindertagesstätte, insbesondere auf der möglichen Installation einer Klimaanlage sowie dem Austausch der bestehenden Heizungsanlage. Dabei wurden verschiedene technische Varianten (Wärmepumpe, Hybridlösung oder konventionelle Gasheizung) vergleichend betrachtet, ohne eine abschließende Festlegung zu treffen. Zudem wurde der Zeitplan für die weitere Beratung und die Beschlussfassung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans festgelegt.
Im Rahmen der Aussprache wurde darauf hingewiesen, dass beim LEADER-Projekt am Sportplatz „Lichte Eich“ in diesem Jahr ein bestimmter Umsetzungsstand erreicht werden muss. Es wurde erläutert, dass die hierfür vorgesehenen Mittel im Haushaltsplan 2026 bereitstehen. Weiterhin wurde der Planungsstand für den Mehrgenerationenspielplatz bei der Feuerwehr thematisiert. Da hier der konkrete Umfang der Maßnahme noch nicht feststeht, wurde lediglich ein Grundansatz berücksichtigt. Ergänzend wurde auf eine mögliche Förderung aus dem Regionalbudget hingewiesen, die an bestimmte Fristen für Antragstellung und Umsetzung gebunden ist. Weshalb die Verschiebung der Maßnahme um ein Jahr als Option angesprochen wurde, weil zunächst ein Konzept durch eine Arbeitsgruppe erarbeitet und vorgestellt werden soll. Abschließend stellte man klar, dass die vorgesehenen Eigenleistungen bei den genannten Projekten nur ergänzend zu verstehen sind und sich lediglich auf einzelne Teilbereiche beschränken.
Der TOP 6 beinhaltete Erläuterungen zu der geplanten Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik durch die Vorsitzende, die auch darauf einging, dass sich die Preisstruktur der Süwag geändert habe.
Danach hatten die Mitteilungen der Ortsbürgermeisterin und die Anfragen der Ratsmitglieder während des TOP 7 folgenden Inhalt:
Den Hinweis auf beschädigte Masten an der Stromtrasse nach Langenscheid; die Absicht zum Austausch der als Mietmodell vorhandenen Toilettenpapierhalter in der Lahnblickhalle; die Weiterführung des Bimbes-Treffs, organisiert durch die Gemeinde; die Nachbesetzung frei gewordener Ausschusssitze bei der Gemeinderatsfraktion „AUF“; im Übrigen wurde mitgeteilt, dass es keinen neuen Sachstand zum Leuchtturmprojekt gebe und die Fertigstellung des Sozialraums im Bauhof bevorstehe, die Beschilderung der Mitfahrbank demnächst durch die Gemeinde selbst erfolge, die Befragung zur Parksituation in der Waldstraße stattgefunden habe und hierzu ein Gespräch mit der Feuerwehr vorgesehen sei und ein Praxistest erfolgen soll, der Anstrich des Toilettenwagens beginnen kann, der Gemeindearbeiter unterstützt und die Farbe von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wird. Außerdem soll das künftige Aufgabenprofil für einen Hallenwart in der nächsten Ratssitzung erarbeitet werden.
Im sich anschließenden nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden keine Beschlüsse gefasst. Wieder öffentlich wurde schließlich unter dem Punkt „Verschiedenes“ mitgeteilt, dass das Leader-Regionalmanagement die Förderung (65 Prozent) einer multifunktionalen Grillhütte auf „Lichte Eiche“ anerkannt hat. Außerdem teilte die Ortsbürgermeisterin zum einen noch mit, dass eine Spülmaschine für die Lahnblickhalle angeschafft worden sei und der VfL Altendiez einen Antrag auf Instandsetzung der Beregnungsanlage am Sportplatz Lahnblick gestellt habe.
[Weitere Informationen zu der Sitzung erhalten Sie auf unserer Internetseite unter Ratsinformation]