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Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Aar-Einrich Ausgabe Hahnstätten
Ausgabe 27/2026
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Spatenstich zum Neubau der Kindertagesstätte in Klingelbach erfolgt

v. l. Marvin Ebertshäuser vom Ingenieurbüro K. Dörflinger Allendorf, Simone Scheithauer vom Ingenieurbüro Scheithauer Oberneisen, Lukas Karst von Karst-Ingenieure Nörtershausen, Jörg Müller vom Ingenieurbüro K. Dörflinger Allendorf, Patrick Schäfer vom Ingenieurbüro Scheithauer Oberneisen, Oliver Karst von Karst-Ingenieure Nörtershausen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aar-Einrich Lars Denninghoff, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Klingelbach Hans-Jörg Justi, stellvertretende Vorsitzende des Kita-Zweckverbandes Aar-Einrich Petra Popp, Projektleiter Simon Ohlemacher Verbandsgemeinde Aar-Einrich und Geschäftsführerin Nina Schäfer vom Architektur- und Planungsbüro GGP (Bauleitung) gaben mit dem Spatenstich den offiziellen Start zum Neubau der Kita Klingelbach

Eine Zeitkapsel wurde unter anderem mit Gemälden der Kita-Kinder, einer Geldmünze von 2026 und dem letzten Zeitungsbericht der Kita befüllt und für nachfolgende Generationen vergraben.

 

Fortsetzung von der Titelseite — 
Architekturbüro GGP steuert nachhaltigen Kita-Neubau in Klingelbach

Das Darmstädter Architektur- und Planungsbüro GGP verantwortet als interdisziplinärer Partner die Steuerung und Realisierung des Vorhabens, das modernen pädagogischen Raum für 100 Kinder schaffen wird.

Nachhaltigkeit als baulicher Standard

Das Projekt setzt konsequent auf ökologische Zukunftsfähigkeit. Das Gebäude wird in Holzrahmenbauweise auf einer Betonaufkantung errichtet und mit einer natürlichen Holzverschalung verkleidet. Die Flachdachkonstruktion mit einer Fläche von rund 1.250 Quadratmetern erhält eine extensive Begrünung sowie eine hocheffiziente Dämmung. Auch energetisch ist das Objekt auf dem neuesten Stand der Technik: Die Wärmeversorgung erfolgt über eine moderne Wärmepumpe in Kombination mit einer Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung.

Komplexe Steuerung

„Die besondere Herausforderung des Projektes erfordert eine hocheffiziente Projektsteuerung, um ökologische Auflagen, technische Präzision und den Zeitplan in Einklang zu bringen“, erklärt Nina Schäfer, geschäftsführende Partnerin der GGP. Durch die Bündelung der Fachdisziplinen stellt GGP sicher, dass die engen Zeitfenster – der Baubeginn des Rohbaus ist für die 35. Kalenderwoche 2026 terminiert – präzise eingehalten werden.

Raum für 100 Kinder: Das pädagogische Konzept

Architektonisch folgt der Entwurf einem offenen Konzept. Ein großzügiger Spielflur bildet das Rückgrat des Gebäudes und verbindet den Krippenbereich für Ein- bis Dreijährige mit dem Elementarbereich. Große Glasfronten, ein Innenhof und Dachflächenfenster garantieren eine natürliche Belichtung und schaffen eine helle, freundliche Atmosphäre. Alle Gruppenräume verfügen über direkte Ausgänge in den Außenbereich, was den engen Bezug zur Natur unterstreicht.

 

Politischer Rückhalt und Zeitplan

Nachdem die politischen Gremien der Verbandsgemeinde im Frühjahr 2026 den Weg für die Vergaben geebnet haben und nach dem Spatenstich folgen nun die nächsten Meilensteine:

- Sommer 2026: Beginn der Erd- und Rohbauarbeiten

- Herbst 2026: Start der Zimmer- und Holzbauarbeiten

- 2027: Geplante Fertigstellung und Inbetriebnahme