Der Seniorenbeirat informiert über kommende Angebote und seine aktuellen Vorhaben für ältere Menschen in der Verbandsgemeinde Aar-Einrich.
Moselfahrt am 21. Oktober
Die geplante Moselfahrt findet am 21.10.2026 statt. Der ursprüngliche Septembertermin entfällt aufgrund einer Absage des Winzers. Der Seniorenbeirat finanziert den Bus. Für die Teilnehmenden verbleiben 32 Euro pro Person, die im Bus eingesammelt werden.
Theaterfahrt am 17. Dezember
Am 17.12.2026 ist eine Fahrt zur Aufführung von „Hoffmanns Erzählungen“ vorgesehen. Ein Kartenkontingent zu Sonderpreisen ist reserviert. Der Seniorenbeirat trägt die Buskosten.
Kostenloses Seniorenessen geplant
Der Seniorenbeirat plant, einmal jährlich ein Seniorenessen anzubieten und finanziell zu unterstützen. Für die teilnehmenden Seniorinnen und Senioren soll das Essen kostenlos sein. Termin und Ort stehen noch nicht fest.
Notfallmappe für 2 Euro
Die Notfallmappe befindet sich im Druck. Die Lieferung wird für die Woche nach der Sitzung erwartet. Die Mappe wird für 2 Euro abgegeben.
Hitzeschutz und Sicherheit im Alltag
Der Seniorenbeirat spricht sich einstimmig für die Prüfung eines Hitzeaktionsplans für die Verbandsgemeinde Aar-Einrich aus. Auch die Vorbereitung der Messe „Sicher leben im Alter“ geht weiter. Ein erstes Treffen des Organisationsteams ist für Ende September vorgesehen. Die Zusage eines ersten Ausstellers liegt vor. Außerdem wird das Thema Selbstverteidigung für Seniorinnen und Senioren für Aar-Einrich vorbereitet.
Angebote rund um Demenz und Begleitung
Die Demenznetzwerke Rhein-Lahn und der Pflegestützpunkt Diez informieren über Veranstaltungen und Unterstützungsmöglichkeiten:
| • | Rund um den Welt-Alzheimertag finden an mehreren Orten Kinotage statt. |
| • | Am 24.10.2026 findet in Lahnstein ein Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt. |
| • | Für den Kurs „Letzte Hilfe“ am 06.11.2026 sind zum Zeitpunkt der Sitzung noch vier Plätze verfügbar. Alle weiteren Termine sind ausgebucht. |
| GemeindeschwesterPlus | |
Zur GemeindeschwesterPlus liegt eine Antwort des zuständigen Ministeriums auf das Schreiben der Verbandsgemeinde vor. Ein weiteres Schreiben soll die bislang pauschalen Aussagen präzisieren.
Nächste öffentliche Sitzung
Die nächste Sitzung des Seniorenbeirats findet am 15.10.2026 in Hahnstätten statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Mehr unter seniorenbeirat-aar-einrich.de
Seniorenbeirat regt Prüfung eines Hitzeaktionsplans für die Verbandsgemeinde Aar-Einrich an
Klimawandel stellt insbesondere ältere Menschen vor neue Herausforderungen
Die anhaltenden Hitzeperioden der vergangenen Wochen haben den Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Aar-Einrich veranlasst, sich mit den gesundheitlichen Folgen extremer Temperaturen für ältere Menschen auseinanderzusetzen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Seniorenbeirat deshalb beschlossen, die Verbandsgemeindeverwaltung zu bitten, die Erstellung eines kommunalen Hitzeaktionsplans zu prüfen. „Hitze ist für viele Menschen unangenehm - für ältere Menschen kann sie jedoch zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr werden“, erklärt der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Andreas Stiehl-Wolf. Mit zunehmendem Alter lässt das Durstempfinden nach, gleichzeitig reagieren Herz und Kreislauf empfindlicher auf hohe Temperaturen. Viele Seniorinnen und Senioren leben zudem allein und benötigen im Alltag besondere Unterstützung. Im Vorfeld seiner Entscheidung hat der Seniorenbeirat den aktuellen Sachstand recherchiert. Dabei zeigte sich, dass weder für die Verbandsgemeinde Aar-Einrich noch für den Rhein-Lahn-Kreis derzeit ein veröffentlichter kommunaler Hitzeaktionsplan vorliegt. Gleichzeitig hat das Land Rheinland-Pfalz einen landesweiten Hitzeaktionsplan veröffentlicht, der den Kommunen als Orientierung für eigene Konzepte dient. Der Seniorenbeirat sieht darin eine Chance, frühzeitig Vorsorge zu treffen und die gesundheitlichen Risiken für ältere Bürgerinnen und Bürger zu verringern. Ein kommunaler Hitzeaktionsplan könnte unter anderem Maßnahmen zur Information der Bevölkerung, zum Schutz besonders gefährdeter Personen, zur Bereitstellung von Trinkwasser sowie zur Benennung kühler Aufenthaltsorte bündeln und koordinieren. Mit seiner Entscheidungsvorlage fordert der Seniorenbeirat die Verbandsgemeindeverwaltung ausdrücklich nicht zur sofortigen Erstellung eines Hitzeaktionsplans auf. Vielmehr soll zunächst geprüft werden, ob und in welcher Form ein solches Konzept für die Verbandsgemeinde sinnvoll umgesetzt werden kann. Gleichzeitig bietet der Seniorenbeirat an, seine Erfahrungen und die Perspektive älterer Menschen in einen möglichen Erarbeitungsprozess einzubringen. „Der Schutz älterer Menschen vor den Folgen zunehmender Hitze ist aus unserer Sicht ein wichtiges Thema der kommunalen Daseinsvorsorge. Wir möchten dazu beitragen, dass sich die Verbandsgemeinde frühzeitig mit dieser Entwicklung auseinandersetzt und geeignete Maßnahmen prüft“, so Stiehl-Wolf.
Mit der Initiative unterstreicht der Seniorenbeirat erneut seine Rolle als Interessenvertretung der älteren Generation und als Ansprechpartner für Themen, die die Lebensqualität und Sicherheit älterer Menschen in der Verbandsgemeinde betreffen.