(Foto: Elvira Baldauf)
Da haben doch Einige wieder Etwas verpasst. Die Initiative hatte ja knapp 100 Anmeldungen zu dem Ramadan-Cafe, nicht alle Angemeldeten konnten kommen, aber mit den ehrenamtlich Engagierten waren es dann doch etwa 110 Menschen, die sich zum täglichen Fastenbrechen im Cafe International getroffen hatten. Eine wunderbare Stimmung, heiter und fast ausgelassen bei leckeren Essensangeboten durch verschiedene Länder. So hatte sich das Cafe-Team das vorgestellt. Es war eine große Ehre, auch in diesem Jahr zusammen mit den Muslimen dieses Fastenbrechen zu erleben.
Fremde sind Teil der Gemeinschaft geworden, das zeigt sich nicht nur darin, dass sie zusammen den Ramadan feiern, sondern die anderen Nationalitäten feiern mit Allen zusammen Weihnachten und Ostern. Auch das Brauchtum Karneval ist ein fester Bestandteil geworden. Wohnung, Schule, Ausbildung, Arbeit und Deutschlernen sind wichtige Säulen, damit man sich in einem neuen Land einleben kann, aber auch Gemeinschaft ist wichtig. Ansprechpersonen und Treffpunkte zu haben, ist wichtig, damit sich die nach Lahnstein gekommenen Menschen "heimisch" fühlen können. Vor allen Dingen muss versucht werden, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören, und nicht über sie zu urteilen. Dies versucht die Initiative nun inzwischen über 10 Jahre und hofft natürlich darauf, dass sich die Stimmung im Land nicht total verändert.
Damit die verschiedenen Arbeitsgruppen weiterhin präsent bleiben und helfen können, wo Not an Mann, Frau und Kind ist, würde die Initiative gern den Kreis der Ehrenamtlichen erweitern. Es werden Menschen gesucht, die die Menschen, die nach Deutschland gekommen sind oder auch noch kommen, ein Stück des Weges begleiten. Leider kann die Initiative nicht mehr auf alle Hilfsanfragen eingehen, da tatsächlich die Leute fehlen, die das leisten könnten. Gern können sich interessierte Bürger bei Uwe Achhammer, Tel. 0151 288 59414 melden, um zu besprechen, welche Hilfeleistungen in Frage kämen.