Rund um die Wenzelkapelle lädt die Kolpingfamilie St. Martin am Freitag vor Pfingsten ein. (Foto: Th. Schneider)
Im Pfarrzentrum werkelten Jung und Alt gemeinsam.
Die Nistkästenbauer vor dem Pfarrzentrum. (Fotos: M. Jaster)
Das Pfingstfest ist eines der Hochfeste der katholischen Kirche. Das Fest beendet die 50tägige Osterzeit und wird in diesem Jahr am 24. und 25. Mai 2026 gefeiert. Es ist quasi der „Geburtstag“ der Kirche, im Mittelpunkt steht der Heilige Geist, verkörpert durch eine Taube. Laut einer „You Gov“-Umfrage kennen sich 26 Prozent der Deutschen mit dem Fest überhaupt nicht aus. Unter den 18 bis 24jährigen gab fast jeder Dritte an, Pfingsten überhaupt nicht beschreiben zu können.
Wie schon im vergangenen Jahr will die Kolpingfamilie St. Martin das Fest in den Mittelpunkt eines geselligen Miteinanders stellen. Am Freitag, 22. Mai 2026 wird ab 17 Uhr rund um die Wenzelkapelle im Stadtteil Oberlahnstein, in der Max-Schwarz-Straße, neben dem Betriebsgelände des Victoria-Brunnens zu „Weck, Worscht und Woi“ eingeladen. So wird dort u.a. ein Pfingstsegen erteilt und für das leibliche Wohl ist zu zivilen Preisen gesorgt. Eingeladen sind nicht nur die Kolping-Mitglieder, sondern auch interessierte Nichtmitglieder und die Nachbarschaft aus dem Rheinquartier.
Einen sinnvollen Beitrag zum Artenschutz leistete die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin in einer einmaligen Aktion für Jung und Alt.
Eltern mit ihren Sprösslingen oder Opas mit den Enkelkindern trafen sich zum Nistkästenbau im Pfarrzentrum am Europaplatz an einem schönen Frühlingstag unter der fachkundigen Anleitung des Vorstandsmitgliedes und Schreiners Michael Jaster. Gemeinsam wurde gebohrt, gehämmert und gezimmert. Die Materialien stellte die Kolpingfamilie, ein wichtiger, nachhaltiger Beitrag zum Artenschutz. „Wenn nur eine Amsel oder ein anderer Vogel im neuen Gelege schlüpft, war unsere Aktion schon erfolgreich“, so Michael Jaster. Die Nistkästen sollten mit ihrer Öffnung nach Osten oder Südosten aufgehangen werden, die Flugbahn zum Einflugloch sollte möglichst frei sein und der Kasten selbst etwa 1,5 bis 3,5 Meter hoch angebracht werden. Dank dem Einsatz vieler Beteiligter gibt es nun mehr sichere Brutplätze für heimische Vögel. Danke den Kolping-Mitgliedern, welche Kuchen für das „Event“ gebacken hatten.
Im Herbst soll zum Bau von Vogelhäuschen eingeladen werden, getreu der Devise von Adolph Kolping: „Schön reden tut’s nicht, die Tat ziert den Mann!“, welche ganz bestimmt auch für den Naturschutz gilt.
Die Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie St. Martin wurde auf Freitag, 29. Mai 2026 um 18 Uhr im Pfarrzentrum am Europaplatz terminiert. Herzliche Einladung an alle Mitglieder und deren Angehörige.