Titel Logo
Rhein-Lahn-Kurier - Heimat- u Bürgerzeitung für die Stadt Lahnstein
Ausgabe 22/2026
Kirchliche Nachrichten
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Kolpingfamilie Oberlahnstein

Man hatte sich viel zu erzählen bei der richtigen Einstimmung auf die Pfingstfeiertage. (Foto: M. Kriechel)

Ein lauer Sommerabend war der „Kairos-Moment“ für „Weck, Worscht un Woi“. Die Teilnehmer freuten sich. (Foto: C. Hatterscheid)

Ganz schön gesellig bei Weck, Wurscht un Woi

Rund um die Wenzelkapelle hatte die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin am Pfingstfreitag bei „Kaiserwetter“ zu „Weck, Worscht un Woi“ eingeladen. Mitglieder wie Nichtmitglieder sowie Nachbarn aus dem Rheinquartier – insgesamt über 100 Personen – hatten der Einladung Folge geleistet und erlebten einen geselligen Spätnachmittag. Die geistliche Leiterin des Kolping-Bezirksverbandes Rhein-Lahn, Ulrike Schneider, sprach einen Pfingstsegen und ging auf die Bedeutung des drittwichtigsten Festes im Kirchenjahr ein. Vorsitzender Markus Schild läutete ausnahmsweise die Glocke der gotischen Kapelle und die Sitzbänke wurden an den schattigsten Orten platziert.

Während Beate Hoffmann den Landwein ausschenkte, kümmerten sich Peter Stein und Michael Jaster um die Würstchen, die schon nach etwas über einer Stunde ausverkauft waren. Unter den Gästen waren auch der langjährige Beitragskassierer und ehemalige Küster, Arno Jaster, der ehemalige Sachwart, Karl-Heinz Hatterscheid, sowie das ehemalige Vorstandsmitglied, Kurt Biegel, der zu seinen aktiven Zeiten rührig an der Wenzelkapelle ehrenamtlich arbeitete. Der 70. Geburtstag des bekannten roten Liederbuches „Die Mundorgel“ wurde mit Liedern zum Mitsingen begangen. Manfred Heilscher (Gitarre) und Gernod Schauren (Mandoline und Mandola) sowie Markus Schild (Cajon Schlagwerk) machten eine Art Wunschkonzert für die geölten Stimmen. Aus lauter Kehle wurde mitgesungen. Wieder erfolgte somit der Einstieg in die Pfingstfeiertage recht zwanglos und spontan. Vielleicht bewahrheitete sich an diesem Abend auch die Feststellung, daß der „Heilige Geist“ wirklich weht, wo er will, zum Beispiel auch bei den Kolping-Schwestern und Kolping-Brüdern.

„Was ich schon immer mal fragen wollte ...“

Eine Vertreterin des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz steht Rede und Antwort bei der nächsten öffentlichen Bildungsveranstaltung unter dem Titel „Was ich schon immer mal fragen wollte …“ Es geht um den Katastrophenschutz im Allgemeinen und ganz speziell für jeden Einzelnen. „Blackout – Was geht, wenn nichts mehr geht?“ findet am Dienstag, 9. Juni 2026 um 19 Uhr im Pfarrzentrum am Europaplatz statt. Öffentlich für jeden, ohne Voranmeldung, ohne jegliche Gebühren. Getreu der Devise: „Es gibt keine dummen Fragen“ Wie steht es um die kritische Infrastruktur? Was kann jeder Einzelne tun? Gibt es bestimmte Handreichungen, was zum Beispiel die Bevorratung für Krisenfälle betrifft? Herzliche Einladung.