Schiffsmodelle im Lotsen- und Schifffahrtsmuseum in Kaub“
Die Wandergruppe (Fotos: Gaby Stockhausen / Kolping)
Die Kolpingwandergruppe hatte sich für die Juniwanderung die Tour rund um Kaub ausgesucht. Die Strecke war mit rund 9 km moderat und zeitlich überschaubar, was Wanderführer Peter Stockhausen bewog, zusätzlich in die Historie der Stadt Kaub und hier besonders in die Zeit der Rheinlotsen einzutauchen. Doch davon später mehr.
Vom Bahnhof Kaub starteten am 18. Juni am bisher heißesten Wandertag des Jahres 12 Unentwegte in Richtung Lorch und konnten schon hier erahnen, was der Tag bringen würde. Der prallen Sonne ausgesetzt ging es direkt auf einem steilen Weg durch die Weinberge hinauf. An einem Abzweig führte der Weg zwar immer noch weiter steil nach oben, aber auch ins Hinterland und damit durch ein Waldgebiet, das endlich etwas Schatten spendete. An einer Hütte wurde erste Rast gemacht. Die wirklich reichlich mitgenommenen alkoholfreien Trinkvorräte wurden dort schon arg dezimiert. Weiter führte der Weg unter schattigen Bäumen dann stets bergab. An der Pfalzgrafensteinhütte, die tolle Ausblicke auf Burg Gutenfels, die Pfalz im Rhein und weiter bis nach Bacharach bot, wurde nochmals eine kurze Trinkpause eingelegt. Danach querte der Wanderweg eine Straße und führte wieder in die baumlosen Weinberge bis zur Burg Gutenfels. Von der Hitze gezeichnet, alle Trinkvorräte aufgebraucht gab es nur noch eins: auf dem kürzesten Weg abwärts nach Kaub zum Lotsenhaus am Rhein, das heute das „Lotsen- und Schifffahrtsmuseum“ beherbergt.
Hier erwartete bereits Peter-Josef Bahles die Wanderer. In einem kurzweiligen Vortrag erklärte er die Bedeutung der Rheinschifffahrt für die Stadt Kaub und gewährte interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Rheinlotsen. Die Lotsengenossenschaft Kaub war von 1950 bis 1960 mit über 100 Lotsen die größte Lotsenstation am Rhein und wurde erst 1988 geschlossen. Bedingt durch den Lotsendienst mussten auch große Schlepperverbände vor Kaub ankern und die Nacht verbringen, was den Geschäften in Kaub zu Gute kam.
Nach diesem höchstinteressanten Vortrag zog die Gruppe weiter zum Abschluss ins“ Gasthaus zur Pfalz“. Hier wurde zunächst der Flüssigkeitspegel durch alkoholfreie Getränke wieder auf seinen Normalstand gebracht. Danach kam dann der gesellige Teil und bei leckerem Essen und manchem Glas Wein, ließ die Gruppe den Wandertag, der doch Allen wegen der großen Hitze einiges abverlangt hatte, gemütlich ausklingen.
Männergruppe60plus
Von der Männergruppe60plus noch folgender Hinweis und die Einladung für den 24. Juli 2026. Anstelle zum eigentlichen Stammtisch, trifft die Gruppe sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe im Jubiläumsjahr 2026 mit Angehörigen und Gästen um 17:30 Uhr in der Barbara Kirche. Hier erfolgt eine Einführung ins Thema „Großeltern“ und danach ein gegenseitiger Erlebnisaustausch. Dieses Treffen findet als Vorgriff zum „Welttag der Großeltern und Senioren“ statt, der zwei Tage später am 26. Juli 2026 begangen wird. Dieser Gedenktag wurde im Jahre 2020 von Papst Franziskus eingeführt und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal gefeiert. Von der Barbarakirche geht es anschließend zum gemeinsamen Abendessen in die Pizzeria „Casa Mia“.