Die Faire Woche legt 2026 den Fokus auf junge Menschen. Zum einen würdigt sie ihr Engagement-wie zum Beispiel an den über 1.000 Fairtrade-Schulen, wo Schüler*innen zu Fairem Handel arbeiten (so gibt es zum Beispiel im Lahnsteiner Johannesgymnasium eine Verkaufsstelle, in der fair gehandelt Produkte erworben werden können und die von den Schüler*innen betrieben wird). Und zum anderen macht sie deutlich, dass junge Menschen in unseren Partnerländern besonders unter unfairen Bedingungen im internationalen Handel leiten. Noch immer müssen weltweit über 130 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten- oftmals für Produkte wie Schokolade und Kaffee, die wir tagtäglich konsumieren. Für sie heißt das: niedrige Löhne, fehlende soziale Absicherung. Dem wirkt der Faire Handel entgegen. Denn er stärkt Kinderrechte und trägt dazu bei, die Ursachen von Kinderarbeit zu bekämpfen. Er steht für langfristige Partnerschaften mit Kooperativen, in denen Produzent*innen unter geregelten Bedingungen arbeiten und stabile Mindestpreise für ihre Produkte erhalten. Gleichzeitig sichert der Faire Handel einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, damit Böden, Wasser und Wälder auch kommenden Generationen eine Lebensgrundlage bieten.
Gerade in Zeiten globaler Krisen und zunehmender gesellschaftlicher Spannungen ist es wichtiger denn je, gemeinsam für Werte wie Solidarität und Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Vielfalt einzustehen.
Dazu können wir alle beitragen - zum Beispiel durch bewussten Konsum hier in Deutschland. Die Faire Woche macht bewusst: Der Faire Handel lebt vom Engagement entlang der gesamten Lieferkette - angefangen bei den Erzeuger*innen auf den Feldern und Plantagen bis hin zu den Konsument*innen im Supermarkt und im Weltladen (einschließlich der etwa 30.000 engagierten Menschen in den Weltläden Deutschlands).
Der Eine Weltladen in der Adolfstr. 44 ist geöffnet:
Montags bis freitags von 14:00 bis 17:00 Uhr (außer mittwochs nachmittags), mittwochs und samstags von 9:30 bis 12:00 Uhr.