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Loreley-Echo - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley
Ausgabe 28/2026
Aus den Gemeinden
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Der Bauhof der Verbandsgemeinde kümmert sich im Auftrag der Stadt regelmäßig um die Reinigung von Einlaufbauwerken der örtlichen Bachläufe und sorgt so dafür, dass Starkregen bestmöglich abfließen kann.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Uferbereiche der Bäche frei zu halten. Hier darf nichts gelagert werden, was bei Starkregen mitgerissen werden könnte und so zur Gefahr würde.

Die zunehmenden Starkregenereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig der Schutz vor solchen Ereignissen auch für die Stadt Braubach ist. Um Überschwemmungen vorzubeugen und Schäden zu minimieren, arbeitet die Stadt intensiv mit der Verbandsgemeindeverwaltung Loreley und der Feuerwehr zusammen. Ein zentraler Partner ist hierbei der Bauhof der Verbandsgemeinde, der die regelmäßige Prüfung und Reinigung der Gewässer und Bacheinläufe in der Stadt übernimmt.

Stadtbürgermeister Günter Goß erklärt: „Die Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung und dem Bauhof ist für uns von unschätzbarem Wert. Der Bauhof übernimmt die Wartung und Inspektion der Entwässerungssysteme, damit bei Starkregenereignissen das Wasser kontrolliert abfließen kann.“ Besonders Bäche wie der Großbach oder der aus der Emser Straße kommende Bach, bei denen Einlaufbauwerke bei extremem Regen schnell überlaufen, stehen hierbei im Fokus.

 

Auch die Reinigung von Gullys und Fangkörben steht einmal jährlich auf dem Programm, um sicherzustellen, dass alle Abflüsse frei von Laub und Schmutz sind. Dies minimiert das Risiko von Verstopfungen, die bei Starkregen zu Überflutungen führen können.

Um den Schutz weiter zu verbessern, bittet die Stadt Braubach ihre Bürger, aufmerksam zu bleiben und eventuelle Engpässe zu melden. „Sollten vor angekündigten Starkregenereignissen Bereiche auffallen, in denen zusätzlicher Reinigungsbedarf besteht, sind wir dankbar für Hinweise aus der Bevölkerung,“ betont der für Bauen, Ordnung und Verkehr zuständige Stadtbeigeordnete Marius Risch. Diese Meldungen könnten dabei helfen, schnell auf potenzielle Gefahren zu reagieren und präventive Maßnahmen einzuleiten.

 

Ein besonders wichtiger Aspekt des Hochwasserschutzes ist das Freihalten der Rinnsteine und der Bachbereiche auf Privateigentum. Die Stadt appelliert an die Bürger, darauf zu achten, dass keine mitschwemmbaren Gegenstände wie Feuerholz oder Kompost in der Nähe der Bäche gelagert werden. „Solche Objekte können bei Starkregen leicht in die Fließwege geraten und die Einlaufbauwerke verstopfen, was zu gefährlichen Überschwemmungen führen kann,“ warnt Risch. Auch Rinnsteine am Gehweg sind von den Anwohnern von Unkraut frei zu halten, damit Regenwasser gezielt in die Kanalisation abgeleitet werden kann. Auch Überfahrungshilfen dürfen hier aus dem gleichen Grund nicht angebracht werden.

Braubach setzt auf ein starkes Netzwerk aus kommunalen Einrichtungen und engagierten Bürgern, um gemeinsam den Hochwasserschutz weiter zu verbessern.