Im Spielflur der neuen Kita ist der Fortschritt der Technikinstallation schon erkennbar. Im Spielflur der neuen Kita ist der Fortschritt der Technikinstallation schon erkennbar.
Das Flachdach der zukünftigen Kita bietet neben der Lüftungsanlage auch ausreichend Platz für eine moderne Photovoltaikanlage und leistet damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung.
Mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte in Dahlheim geht das gemeinsame Zukunftsprojekt der Ortsgemeinden Dahlheim, Prath und Lykershausen in die nächste entscheidende Phase. Während auf der Baustelle die Ausbauarbeiten mit Hochdruck voranschreiten, werden im Hintergrund zahlreiche wichtige Entscheidungen getroffen und technische Abstimmungen geführt, die für einen reibungslosen Betrieb der Einrichtung unerlässlich sind. Viele dieser Arbeiten bleiben später unsichtbar – sie bilden jedoch die Grundlage dafür, dass die neue Kindertagesstätte von Beginn an zuverlässig und sicher betrieben werden kann.
Ein bedeutender Meilenstein ist die bevorstehende Vergabe der neuen Küche. Nach intensiver Planung wurde eine moderne und funktionale Küchenausstattung entwickelt, die den Anforderungen einer zeitgemäßen Kindertagesstätte gerecht wird. Dabei stand nicht nur die Qualität der Ausstattung im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen, die täglich darin arbeiten. Durch den Einsatz modernster Technik, energieeffizienter Geräte und ergonomischer Arbeitsabläufe sollen optimale Voraussetzungen geschaffen werden, um den Arbeitsalltag des pädagogischen und hauswirtschaftlichen Personals spürbar zu erleichtern. Die bestehende Frischküche sehen wir auch in Zukunft als wichtiges Qualitätsmerkmal unseres Hauses.
Ebenso viel Sorgfalt wurde in die Planung der Sanitärbereiche investiert. Gerade die kindgerechte Gestaltung der Waschräume erfordert zahlreiche Details, die auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind. In enger Abstimmung mit der Kitaleitung wurden alle Ausstattungsmerkmale festgelegt, sodass die ausführenden Unternehmen auf eine sorgfältig vorbereitete Planung zurückgreifen können. Das schafft Planungssicherheit und gewährleistet eine hochwertige Ausführung.
Auch die äußere Gestaltung des Gebäudes nimmt nun konkrete Formen an. Nach intensiver Suche konnte ein erfahrenes Unternehmen gefunden werden, das die Fassadenverkleidung mit hochwertigen Rhombusleisten aus Robinienholz ausführen wird. Robinie gehört zu den langlebigsten heimischen Holzarten und überzeugt durch ihre natürliche Widerstandsfähigkeit sowie ihre warme Ausstrahlung. In Verbindung mit den verputzten Fassadenflächen erhält die neue Kindertagesstätte ein modernes, freundliches und zugleich zeitloses Erscheinungsbild.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die nachhaltige Energieversorgung des Gebäudes. Für die Errichtung der Photovoltaikanlage haben sich die drei Ortsgemeinden bewusst für die Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal eG (EGOM) als regionalen Partner entschieden. Die Bürgerenergiegenossenschaft engagiert sich seit vielen Jahren erfolgreich für den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region und setzt gemeinsam mit Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern zukunftsweisende Energieprojekte um. Durch diese Partnerschaft wird nicht nur die gesetzliche Verpflichtung zur Nutzung erneuerbarer Energien auf öffentlichen Gebäuden erfüllt. Gleichzeitig leistet die Photovoltaikanlage einen wichtigen Beitrag zur Senkung der künftigen Energiekosten und damit zur nachhaltigen Entlastung der kommunalen Haushalte.
Neben den sichtbaren Bauarbeiten müssen derzeit auch zahlreiche technische Voraussetzungen geschaffen werden. So erhält die neue Kindertagesstätte eine eigene Niederspannungs-Stromversorgung. Die bestehende Stromleitung, über die derzeit unter anderem die Gemeindehalle und die Grundschule versorgt werden und an der bereits zahlreiche Straßenzüge angeschlossen sind, verfügt nicht über ausreichende Kapazitäten für die zusätzliche Versorgung der neuen Einrichtung. Deshalb wird der Energieversorger Syna ausgehend von der Jakobstraße eine neue Niederspannungsleitung bis zur Kindertagesstätte verlegen. Die Arbeiten sollen nach derzeitiger Planung in den Herbstferien unter Vollsperrung der Straße am Sportplatz durchgeführt werden. Damit wird die notwendige und zukunftssichere Stromversorgung des Gebäudes gewährleistet.
Ebenso wichtig ist eine ausreichende Löschwasserversorgung für die neue Kindertagesstätte. Bereits seit geraumer Zeit laufen hierzu intensive Abstimmungen mit den Verbandsgemeindewerken der Verbandsgemeinde Loreley. Ziel ist es, zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme alle wasserrechtlichen und brandschutztechnischen Anforderungen vollständig zu erfüllen und damit ein Höchstmaß an Sicherheit für Kinder, Beschäftigte und Besucher zu gewährleisten.
Auch auf der Baustelle selbst stehen in den kommenden Wochen sichtbare Fortschritte bevor. Bereits Ende des Monats sollen die Außenputzarbeiten beginnen. Im Anschluss daran erfolgt die Montage der Fassadenverkleidung aus Robinienholz. Mit diesen Arbeiten erhält das Gebäude Schritt für Schritt sein endgültiges Erscheinungsbild und wird immer mehr zu der modernen Kindertagesstätte, auf die sich Kinder, Eltern und das gesamte Team bereits heute freuen.
Der Neubau mit einem Investitionsvolumen von rund 3,4 Millionen Euro wird von den Ortsgemeinden Dahlheim, Prath und Lykershausen gemeinsam mit finanzieller Unterstützung des Rhein-Lahn-Kreises realisiert. Dem Projekt gingen intensive Beratungen und die sorgfältige Prüfung sämtlicher denkbarer Alternativen voraus. Gemeinsam kamen die drei Ortsgemeinden zu der Überzeugung, dass der Neubau die einzige zukunftsfähige Lösung ist, um dauerhaft eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in der Region sicherzustellen.
Mit jedem weiteren Bauabschnitt wächst die Vorfreude auf die Inbetriebnahme der neuen Einrichtung. Schon heute zeigt sich, dass hier nicht nur ein Gebäude entsteht, sondern ein Ort, an dem Kinder künftig beste Voraussetzungen zum Spielen, Lernen und Wachsen finden. Gleichzeitig wird deutlich, dass ein solches Projekt weit mehr umfasst als die sichtbaren Arbeiten auf der Baustelle. Viele technische, organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen werden im Hintergrund vorbereitet, damit zum geplanten Einzug im Jahr 2027 alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start geschaffen sind.