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Loreley-Echo - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley
Ausgabe 34/2026
Aus den Gemeinden
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Unwetter-Vorsorge-Projekt Fuhrweg

Anliegerversammlung am Montag, 24.08.2026, 18.00 Uhr

Die Nachbarschaft der Forststraße und Hohenrain werden hiermit herzlich eingeladen zu einer Anliegerversammlung vor am Montag, 24.08.2026, 18.00 Uhr, Treffpunkt am Wasserhäuschen im Fuhrweg. Die Beratungsunterlagen (Gutachten des Planungsbüro über 49 Seiten, ergänzende Info-Mail des Planungsbüro, Protokollauszug des Gemeinderates vom 10.08.2026) wurden bereits auf Anfrage einiger Anlieger per Mail zur Verfügung gestellt. Weitere interessierte Anlieger können die Unterlagen ebenfalls gerne anfordern beim buergermeister@kamp-bornhofen.de.

Im Vorfeld der Anliegerversammlung hatte sich natürlich zunächst der Gemeinderat mit der Thematik am vorletzten Montag im Rathaus beschäftigt. Hierbei informierte der Ortsbürgermeister über einen Ortstermin mit dem Planungsbüro, an dem auch einige Ratsmitglieder teilnahmen, wie folgt: Der Einlauf des Baches befindet sie hinter dem Wasserhäuschen Richtung Bachtal. Von dort ist er kanalisiert, führt aber in zwei Bereichen offen durch die Gärten privater Anliegergrundstücke. Am unteren Ende des Grundstückes Lewenz ist der Bach wieder kanalisiert und führt durch die Straße Am Hohenrain am Börnchen vorbei bis zur Zeil. Wenn bei Starkregen der Bacheinlauf hinter dem Wasserhäuschen schnell zu ist fließt das Bachwasser den Fuhrweg herunter, ein Einleiten in den Einlaufschacht am Ende der geteerten Forststraße ist laut VG-Werke nicht zulässig, da es sich hier um einen Mischwasserkanal handelt. Als Fazit zu den Ergebnissen der Studie stehe für ihn fest, dass die Variante „Regenrückhaltebecken“ für 10 bis 25 Millionen Euro ohne Zuschussmöglichkeit ausscheide. Ein Einlaufbauwerk am Bacheinlauf hinter dem Wasserhäuschen für 150.000 € bis 400.000 € hält er auch nicht für sinnvoll, da dies bei Starkregen zur Überflutung zweier Privatgärten und evtl. der Straße Am Hohenrain führe. Dadurch würde das Problem nur von der einen zur anderen Straße verlagert aber nicht gelöst. Unterm Strich sei die sinnvollste Maßnahme der qualifizierte Neubau sämtlicher Querrinnen vom Ende der geteerten Forststraße den Fuhrweg hoch bis mindestens zum Steinbruch. Da es sich hierbei um Unterhaltungsaufwand handelt gibt es aber keine Förderung und muss komplett von der Gemeinde finanziert werden. Er werde nun die Anlieger von Forststraße und Hohenrain zu einer Versammlung einladen, die Ratsmitglieder werden gebeten, ebenfalls teilzunehmen.

Frank Kalkofen, Ortsbürgermeister