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Loreley-Echo - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley
Ausgabe 34/2026
Aus den Gemeinden
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Rhein in Flammen in Braubach

Die blaue Friedensherde von Bertamaria Reetz begeisterte während des Festwochenendes die Braubacher und ihre Gäste und vermittelte die besondere Botschaft der Bedeutung des Friedens in der Welt.

Mit einem großen Feuerwerksspektakel erreichte das Festwochenende 750 Jahre Stadtrechte Braubach an Rhein in Flammen seinen Höhepunkt.

Musik, Kunst und ein leuchtendes Rheintal zum Stadtrechtejubiläum

Ein stimmungsvoller Sommerabend, Live-Musik, Kunst mit einer besonderen Botschaft und schließlich ein leuchtendes Rheintal: Mit „Rhein in Flammen“ erlebte Braubach einen der Höhepunkte des Festwochenendes anlässlich 750 Jahren Stadtrechte.

Bereits am Nachmittag und frühen Abend füllten sich die Rheinanlagen. Einen besonderen Akzent setzte dabei die „Blaue Friedensherde“ der Künstlerin Bertamaria Reetz. Die zahlreichen leuchtend blauen Schafe verwandelten die Wiese am Rhein in eine außergewöhnliche Kunstausstellung und waren zugleich weit mehr als ein beliebtes Fotomotiv. Die Friedensherde steht für ein friedliches Miteinander über Grenzen, Herkunft und Unterschiede hinweg.

Gerade vor der Kulisse des Rheins und im Rahmen des Braubacher Stadtrechtejubiläums entfaltete die Installation eine besondere Wirkung. Viele Besucher blieben stehen, betrachteten die ungewöhnliche Herde und kamen miteinander ins Gespräch. „Die blauen Schafe haben unsere Rheinanlagen nicht nur optisch verändert. Sie transportieren eine Botschaft, die aktueller kaum sein könnte: Bei allen Unterschieden gehören wir zusammen und tragen gemeinsam Verantwortung für ein friedliches Miteinander“, lautete das Fazit von Stadtbürgermeister Günter Goß.

Für sommerliche Festivalstimmung sorgte die Sommertour von Antenne Koblenz, die in Braubach Station machte und den Rheinanlagen zusätzliches Veranstaltungsflair verlieh. Spätestens am Abend gehörte die Bühne dann der Band Only Plan. Mit ihrem energiegeladenen Auftritt, bekannten Songs und viel Nähe zum Publikum brachte sie die Besucher vor der Bühne in Feierlaune.

„Wir wollten zum 750-jährigen Stadtrechtejubiläum keinen steifen Festabend, sondern ein Fest für die Menschen in unserer Stadt und unsere Gäste - mit Musik, Begegnung, Kunst und einem besonderen Erlebnis am Rhein. Genau das ist an diesem Abend gelungen“, so die Bilanz des Beigeordneten Markus Fischer, der das Fest mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tourist-Information organisiert hat.

Mit zunehmender Dunkelheit richteten sich die Blicke schließlich auf den Rhein. Zwar musste der für „Rhein in Flammen“ charakteristische große Schiffskonvoi in diesem Jahr wegen des Niedrigwassers abgesagt werden. Still blieb es auf dem Fluss dennoch keineswegs. Zahlreiche individuell fahrende, festlich beleuchtete Schiffe hatten trotzdem den Weg durch das Mittelrheintal gefunden. Ihre Lichter spiegelten sich auf dem Wasser und sorgten gemeinsam mit den beleuchteten Ufern und der einmaligen Kulisse des Rheintals für eindrucksvolle Bilder.

Als schließlich das Feuerwerk den Nachthimmel erhellte, wurde daraus ein großartiges Licht- und Farbenspiel über dem Rhein. Die Marksburg, das Rheintal, die Schiffe auf dem Wasser und die vielen Zuschauer in den Braubacher Rheinanlagen bildeten dafür eine eindrucksvolle Kulisse, die den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird.