KI generiert
Das verstärkte Auftreten von Wildschweinen beschäftigt derzeit erneut die Bewohnerinnen und Bewohner von Braubach-Nord. Insbesondere im Bereich des Schlierbachtals wurden in jüngster Zeit wieder Tiere beobachtet und Schäden in Gärten festgestellt. Stadt, zuständige Behörden und die Jagdausübungsberechtigten stehen deshalb im Austausch.
Erste Erfolge gibt es bereits: Mehrere Wildschweine wurden bei Ansitzjagden erlegt.
Um Beobachtungen möglichst schnell weitergeben zu können, hat Stadtbürgermeister Günter Goß eine WhatsApp-Gruppe mit den an das Schlierbachtal angrenzenden Jagdrevieren eingerichtet. Dort werden aktuelle Hinweise und Sichtungen aus dem Bereich Braubach-Nord unmittelbar weitergegeben. Auf diese Weise können die Jäger zeitnah auf neue Erkenntnisse reagieren.
In den Austausch eingebunden sind das Revier Braubach I mit Hermann Esser und Alexander Platen, die Eigenjagd Lebek mit Sebastian Seiffert sowie das angrenzende Revier Oberlahnstein mit Benjamin Unkelbach. Die Bemühungen zeigen bereits Wirkung: Bei Ansitzjagden wurden bislang mehrere Wildschweine erlegt. Alle beteiligten Reviere arbeiten daran mit, die Situation rund um Braubach-Nord zu entschärfen.
Auch die untere Jagdbehörde des Rhein-Lahn-Kreises befasst sich mit der Entwicklung. Gemeinsam mit dem Kreisjagdmeister, Vertretern der Stadt und den betroffenen Jagdpächtern fand inzwischen ein Vor-Ort-Termin im Bereich des Schlierbachtals statt. Dabei wurde die aktuelle Situation gemeinsam betrachtet und das weitere Vorgehen erörtert.
Die Stadt Braubach selbst kann keine jagdlichen Maßnahmen anordnen. Die konkrete Bejagung obliegt den jeweiligen Jagdausübungsberechtigten; zuständige Behörde in jagdrechtlichen Fragen ist die untere Jagdbehörde des Rhein-Lahn-Kreises. Die Stadt unterstützt vor allem den Informationsaustausch, gibt Hinweise aus der Bevölkerung weiter und macht auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Wohnbebauung aufmerksam.
Dieses Zusammenspiel funktioniert gut. Hinweise auf Schwarzwild können schnell an die zuständigen Jäger weitergegeben werden, während diese ihrerseits die Stadt über die Entwicklung und die Ergebnisse der Bejagung informieren.
Ziel aller Beteiligten ist es, das verstärkte Auftreten von Schwarzwild im Schlierbachtal und insbesondere in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung von Braubach-Nord einzudämmen und weitere Schäden in den Gärten möglichst zu vermeiden.