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Loreley-Echo - Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley
Ausgabe 41/2026
Aus den Gemeinden
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Abriss der Fußgängerbrücke über die Bahn im Rahmen der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke

Im Rahmen der derzeit laufenden Generalsanierung der rechten Rheinstrecke konnte die Stadt St. Goarshausen den Abriss der Fußgängerbrücke von der Kirchgasse in Richtung Weinberg zu besonders günstigen Bedingungen durchführen lassen.

Die betreffende Brücke, die über viele Jahre als Verbindung diente, war inzwischen in einem sehr maroden Zustand und aufgrund ihres Alters und der baulichen Situation teilweise einsturzgefährdet. Insbesondere bei Hochwasser wurde die Verbindung über den dahinterliegenden Hochwassernotweg genutzt.

Ein eigenständiger Abriss der Brücke wäre für die Stadt mit erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwendungen verbunden gewesen. Für die Durchführung der Arbeiten hätte die Bahnstrecke eigens gesperrt werden müssen. Allein hierfür wären Kosten im sechsstelligen Bereich entstanden. Darüber hinaus hätten unter anderem Schienenbagger, Kräne und weitere spezielle Geräte angefordert und für den Abbruch bereitgestellt werden müssen. Mit einer solchen Maßnahme wären zudem zahlreiche zusätzliche Auflagen und umfangreiche Abstimmungen verbunden gewesen.

Durch die aktuell laufende Generalsanierung der Bahnstrecke ergab sich nun die Möglichkeit, den notwendigen Abriss in die bereits laufenden Maßnahmen zu integrieren. Die für die Arbeiten erforderlichen Geräte und Maschinen waren bereits vor Ort, die Bahnstrecke war ohnehin gesperrt und die Oberleitung war in diesem Bereich teilweise bereits entfernt.

Damit konnten wesentliche Voraussetzungen, die bei einem eigenständigen Abriss zunächst mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten hätten geschaffen werden müssen, bereits genutzt werden. Auch eine zusätzliche Sperrung der Bahnstrecke musste nicht eigens für die Stadt beantragt und organisiert werden.

Die Stadt St. Goarshausen hat diese Gelegenheit deshalb genutzt und den Abriss der maroden Fußgängerbrücke im Zusammenhang mit den laufenden Arbeiten durchführen lassen. Dadurch konnte die Maßnahme zu wesentlich geringeren Kosten umgesetzt werden, die bei einem separaten Abriss unter normalen Bedingungen für die Stadt entstanden wären.

Aus Sicht der Stadt war dies eine wirtschaftlich sinnvolle und verantwortungsvolle Lösung.

Gleichzeitig konnte eine inzwischen problematische und sicherheitsrelevante bauliche Anlage beseitigt werden.