Der Götterbaum breitet sich extrem schnell und stark aus.
So sah der Götterbaum vor der Fällung aus.
Anfang des Monats wurde unterhalb des kleinen Feldchens ein sogenannter Götterbaum gefällt. Auf den ersten Blick wirkt diese Baumart attraktiv:
Sie wächst schnell, ist sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze und Trockenheit und kommt mit schwierigen Standortbedingungen gut zurecht.
Genau diese Eigenschaften sind jedoch auch der Grund, warum der Götterbaum problematisch ist.
Der Götterbaum ist keine heimische Baumart, sondern zählt zu den invasiven Pflanzenarten. Er breitet sich extrem stark aus – sowohl über Samen als auch über Wurzelausläufer – und verdrängt dabei heimische Bäume und Pflanzen. Diese haben langfristig kaum eine Chance, sich gegen ihn durchzusetzen.
Hinzu kommt, dass der Götterbaum:
| • | bestehende Vegetation schädigt |
| • | sich kaum kontrollieren lässt |
| • | Schäden an Wegen, Mauern oder Leitungen verursachen kann |
| • | und aus ökologischer Sicht nur einen geringen Nutzen für heimische Insekten und Tiere hat. |
Aus diesen Gründen empfehlen Fachstellen und Naturschutzbehörden, den Götterbaum frühzeitig zu entfernen, um größere ökologische und bauliche Probleme zu vermeiden.
Die Entscheidung zur Entfernung wurde daher nicht leichtfertig, sondern aus ökologischen Gründen getroffen.
Danke an Björn Roth für die schnelle und professionelle Arbeit!