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Pellenzblatt
Ausgabe 41/2026
Vereine und Verbände
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Digitale und berufliche Teilhabe verbinden

Vertreter des PIKSL Labor Andernach tauschten sich mit Kolleginnen der St. Josefs-Werkstätten Plaidt zu Möglichkeiten einer engeren Kooperation aus (V. l.n. r.: Gregor Nöthen, Werkstattleiter; Angela Nachtsheim, Mediendozentin; Tina Klasen, Pädagogische Leiterin; Jannik Junglas, Laborleiter; Björn Oster, Produktionsleiter).

PIKSL Labor Andernach und St. Josefs-Werkstätten Plaidt möchten Zusammenarbeit vertiefen

Digitale Kompetenzen spielen auch für die berufliche Teilhabe eine zunehmend wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund haben sich Mitarbeitende des PIKSL Labor Andernach mit Kolleginnen und Kollegen der St. Josefs-Werkstätten Plaidt (WfbM) getroffen, um Ideen für eine engere Zusammenarbeit zu entwickeln. Gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige Kooperation im Berufsbildungsbereich aufzubauen und den Beschäftigten der WfbM zusätzliche Einsatz- und Qualifikationsmöglichkeiten zu bieten.

 

Beteiligt waren aufseiten der WfbM Gregor Nöthen (Werkstattleiter), Tina Klasen (Pädagogische Leitung) und Björn Oster (Produktionsleiter). Das PIKSL Labor wurde von Jannik Junglas (Laborleiter) sowie Angela Nachtsheim (Mediendozentin und Wirtschaftspsychologin) vertreten.

Im Zentrum des Austauschs stand der Gedanke, dass Beschäftigte der WfbM im PIKSL Labor praktische Erfahrungen sammeln, digitale Fähigkeiten weiterentwickeln und neue berufliche Tätigkeitsfelder kennenlernen können. Hierzu sollen gezielt Praktika und Außenarbeitsplätze angeboten werden. Eine weitere Einsatzmöglichkeit könnte darin bestehen, im Rahmen einer Arbeitsgruppe die redaktionelle Gestaltung der internen Hauszeitschrift der Barmherzigen Brüder Saffig zu begleiten.

„Die Kooperation mit dem PIKSL Labor eröffnet gerade für Beschäftigte mit einer digitalen Affinität neue Perspektiven und die Möglichkeit, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln“, betonte Tina Klasen.

Angela Nachtsheim unterstrich, dass Menschen mit Beeinträchtigung im PIKSL Labor auf Augenhöhe und ohne Leistungsdruck mitarbeiten. Dadurch konnte bereits ein ehemaliger Praktikant im Anschluss eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt erlangen.